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Digitalmarketing / SEOMünchen, Deutschland

KI-Sichtbarkeit: Messen, wen die KI als Quelle nennt

Kaufentscheidungen beginnen immer häufiger im KI-Chat.

KI-Sichtbarkeit – Digitalmarketing / SEOKIKI-SichtbarkeitDigitalmarketing / SEO
Ergebnis

Ausgangslage als Zahl statt als Vermutung

Das Projekt im Überblick

Wer dort nach einem Anbieter fragt, bekommt drei Namen und eine Quellenliste — und auf welcher Grundlage diese Liste entsteht, ist für die genannten Firmen unsichtbar. Klassische Positionsmessung hilft nicht weiter: Sie misst die Trefferliste der Suchmaschine, nicht die Quellen einer KI-Antwort. Wir haben darum eine eigene Messung gebaut. Je Geschäftsbereich und Nische steht ein Satz echter Kaufanfragen, wie ein Kunde sie formuliert; einmal pro Woche gehen sie an die KI-Engines, aus den Antworten werden die genannten Quellen gelesen und zwei Dinge getrennt festgehalten: ob die eigene Domain als Quelle erscheint, mit welcher Stelle in der Liste, und ob der Markenname im Antworttext vorkommt. Diese zwei Zahlen werden nie addiert — sie bedeuten Verschiedenes. Der Anteil wird außerdem nur auf Antworten gerechnet, die überhaupt Quellen hatten; eine Null bei den Antworten mit Quellen heißt „nichts gemessen“ und nicht „wir werden nicht genannt“. Diese Unterscheidung ist kein Formalismus: Eine Engine hat uns über Wochen stumm leere Quellenlisten geliefert, und ein Bericht ohne diese Unterscheidung hätte den Ausfall als Ergebnis verkauft. Seitdem prüft ein Wächter jeden Lauf auf genau dieses Muster. Offen ausgewiesen wird auch, welche Engine wirklich antwortet: Eine liefert belastbar, eine sperrt die Abfrage hinter einer Anmeldung, bei weiteren ist das Ergebnis nicht reproduzierbar. Ein Bericht, der vier Engines behauptet und eine messen kann, ist wertlos. Was dabei herauskommt, ist unbequem und brauchbar: eine Ausgangslage als Zahl, die Namen derer, die statt uns zitiert werden, und eine Woche-für-Woche-Reihe, an der sich Arbeit ablesen lässt.

Was wir erreichen wollten

Sichtbar machen, welche Quellen KI-Assistenten nennen

Quellen-Nennung und Marken-Nennung getrennt messen

Fehlende Daten als fehlende Daten ausweisen, nicht als Null-Ergebnis

Reihe über Wochen statt Momentaufnahme

Wie wir es umgesetzt haben

  1. Fragen festlegen

    Je Nische ein Satz echter Kaufanfragen in der Sprache des Kunden, Beruf mal Stadt. Angestoßen wird nichts — gemessen wird, was ein echter Interessent zu sehen bekommt.

    • Kaufanfragen statt Markenanfragen
    • Beruf mal Stadt für lokale Nachfrage
    • Eigene Domain und Markenwörter hinterlegt
    • Je Geschäftsbereich ein eigener Satz
  2. Wöchentlich messen

    Ein Lauf pro Woche über alle aktiven Fragen, in Blöcken mit Zeitdeckel. Ein gescheiterter Block kostet einen Block und markiert den Lauf als unvollständig, statt ihn zu verfälschen.

  3. Auswerten

    Aus den Antworten werden Quellen und Markennennungen gelesen, der Anteil wird auf Antworten mit Quellen gerechnet. Der Bericht nennt auch die Wettbewerber, die statt uns zitiert werden.

  4. Messung überwachen

    Ein Wächter erkennt stumme Ausfälle — viele Antworten, null Quellen — und markiert den Lauf. Der Zustand jeder Engine steht offen im Bericht.

Ergebnisse

Was wir erreicht haben

Erste eigene Messung (Stand 03.08.2026): 8 Fragen, 48 genannte Quellen, eigener Anteil 0 % — die Ausgangslage lag erstmals als Zahl vor.

Nachmessung für eine Nische (Stand 02.10.2026): 40 von 40 Antworten erfolgreich, 38 davon mit Quellen, 103 genannte Quellen aus 35 verschiedenen Domains.

Zitiert wurden dort fast ausschließlich Verzeichnisse und Bewertungsportale — der eigene Anteil lag bei einer von 38 Antworten mit Quellen (Stand 02.10.2026).

Der Zustand jeder Engine steht offen im Bericht: eine liefert belastbar, eine sperrt hinter Anmeldung, weitere sind nicht reproduzierbar.

Ein stummer Ausfall der Quellenlisten wurde erkannt und behoben; seither prüft ein Wächter jeden Lauf auf genau dieses Muster.

Quellen-Nennung und Marken-Nennung bleiben getrennte Spalten und werden nicht zu einer Zahl addiert.

Fazit

Diese Messung verkauft keine Position, sondern einen Ausgangspunkt. Wer wissen will, ob Arbeit an der KI-Sichtbarkeit etwas bewirkt, braucht zuerst eine Zahl, die auch dann stimmt, wenn sie unangenehm ist.

Projektart

Eigenes Produkt

Branche

Digitalmarketing / SEO

Leistungen

KI, Produkte

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