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KI & Automatisierung

KI-Mitarbeiter mit Stelle, Ziel und schriftlichen Grenzen

Ein KI-Mitarbeiter ist kein Chatbot, der auf Fragen wartet, sondern ein KI-Agent mit einer Stelle in Ihrem Unternehmen: Stellenbeschreibung, ein Hauptergebnis, an dem die Arbeit gemessen wird, und festgelegte Befugnisse. Am Anfang bereitet die KI vor und Ihr Team gibt frei. Wie viel sie später ohne Rückfrage erledigt, entscheiden Sie – Stufe für Stufe.

3 StufenBefugnisse – Sie legen sie fest
14 Tagebis zum ersten Ergebnis
76 %der Anfragen mit Antwortentwurf – Kundenbeispiel, letzte 30 Tage
Eine Stelle, kein Tool

Aufgabe, Hauptergebnis und zuständige Abteilung sind festgehalten – wie bei einer neuen Kollegin.

Grenzen stehen schriftlich fest

Was die KI allein darf und wer freigibt, ist eine Regel im System, kein Satz im Prompt.

Der Mensch gibt frei

Solange Sie nichts anderes entscheiden, prüft Ihr Team jeden Schritt, der etwas verändert.

Warum viele KI-Projekte stecken bleiben

Ein Chatbot beantwortet Fragen. Arbeit erledigt er nicht.

Der Bot kennt Ihr Geschäft nicht

Preise, Lieferbedingungen, was man zusagen darf und was nicht – das steht in keinem Standard-Chatbot. Er antwortet allgemein, und Ihr Team korrigiert hinterher.

Niemand weiß, was die KI darf

Darf sie einen Termin zusagen? Eine Rechnung versenden? Einen Rabatt anbieten? Solange das nicht geregelt ist, traut sich niemand, ihr echte Aufgaben zu geben.

Die Routine landet trotzdem beim Chef

Jede kleine Entscheidung läuft über die Geschäftsführung. Ein Werkzeug ohne Zuständigkeit ändert daran nichts – es erzeugt nur einen weiteren Posteingang.

Wissen steckt in zwei Köpfen

Wenn die beiden Menschen, die alles wissen, gleichzeitig im Urlaub sind, steht der Betrieb. Eine KI ohne Zugriff auf dieses Wissen hilft dann auch nicht weiter.

Was zu einem KI-Mitarbeiter gehört

Sechs Bausteine, die wir für jede Stelle festlegen

Jeder KI-Mitarbeiter wird bei uns wie eine Einstellung behandelt. Fehlt ein Baustein, zeigt das System es offen an – statt einen halb eingerichteten Mitarbeiter stillschweigend arbeiten zu lassen.

Stelle und Hauptergebnis

In welcher Abteilung arbeitet er, was ist sein Produkt? Zum Beispiel: „Jede Anfrage hat innerhalb eines Arbeitstags einen geprüften Antwortentwurf.“

Wissen aus Ihrem Unternehmen

Leistungen, Preise, Abläufe und Tonalität liegen an einer Stelle. Ändert Ihr Team dort einen Preis, arbeitet die KI ab dann mit dem neuen. Fehlt ein Fakt, sagt sie „kläre ich mit dem Team“.

Werkzeuge mit genau passendem Zugriff

Postfach, CRM, Buchhaltung, Aufgaben: Er bekommt die Systeme, die seine Stelle braucht – und keinen Zugang darüber hinaus.

Stufe der Befugnisse

Eine von drei Stufen, festgelegt von Ihnen. Die Stufe steuert, welche Werkzeuge er überhaupt bekommt – sie wirkt technisch, nicht als Bitte im Text.

Schriftliche Grenzen

Was nur mit Freigabe geht und wer freigibt. Dazu Entscheidungen, die immer beim Menschen bleiben – egal auf welcher Stufe.

Nachvollziehbare Arbeit

Aufgaben, getroffene Entscheidungen und Warnhinweise sind pro Mitarbeiter sichtbar. Sie sehen, was er diese Woche getan hat.

Befugnisse in drei Stufen

Erst zur Prüfung. Dann so viel, wie Sie freigeben.

Jeder KI-Mitarbeiter startet auf der vorsichtigsten Stufe. Heben Sie die Stufe erst an, wenn Ihr Team über Wochen kaum noch korrigiert. Ist nichts festgelegt, gilt automatisch die vorsichtigste Stufe.

01

Macht nur Vorschläge

Die KI liest, sortiert und bereitet vor: Antwortentwurf, Aufgabenvorschlag, Berechnung. Jede Handlung, die etwas verändert, gibt ein Mensch frei. So starten alle Stellen.

02

Arbeitet mit Bestätigung

Interne Routine wie Sortieren, Zusammenfassen oder das Anlegen eigener Aufgaben erledigt sie allein. Aufgaben für Menschen, Eingriffe in externe Systeme und Änderungen an Kennzahlen gehen weiter zur Freigabe.

03

Arbeitet ohne Rückfrage in festen Grenzen

Innerhalb der festgelegten Befugnisse arbeitet sie ohne Rückfrage. Vier Dinge bleiben auch hier beim Menschen: Änderungen an Produktivsystemen, Ausgaben über Budget, Löschen von Geschäftsdaten und E-Mails an Ihre Kunden.

Rollen, die wir besetzen

KI-Agenten für fünf typische Stellen – und für Ihre eigene

Empfang

Nimmt Anfragen aus E-Mail, WhatsApp, Instagram und Website-Chat auf, erkennt Kontakt und Anliegen, weist zu und schreibt einen Antwortentwurf in der Sprache des Kunden. Senden tut Ihr Team.

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Vertrieb

Sucht passende Ausschreibungen und Projekte, bereitet Antworten und Angebote vor, pflegt das CRM nach jedem Kontakt und erinnert an Fristen. Das Angebot unterschreibt ein Mensch.

Buchhaltung

Holt Belege aus dem Postfach, ordnet sie den Kontobewegungen zu, meldet Lücken und bereitet die Unterlagen für den Steuerberater vor. Zahlungen löst er nicht aus.

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Inhalte

Behält den Redaktionsplan im Blick, schlägt Themen vor, erinnert Verantwortliche an Fristen und fasst die Woche zusammen. Themen gibt die Geschäftsführung frei.

IT

Nimmt Aufgaben mit Abnahmekriterien an, schreibt zuerst einen Plan und wartet auf Freigabe, arbeitet ihn ab und belegt jeden Punkt. Auslieferung auf Produktivsysteme bleibt beim Menschen.

Ihre eigene Stelle

Disposition, Einkauf, Qualitätskontrolle: Wenn sich eine Stelle beschreiben lässt, lässt sie sich auch mit einem KI-Mitarbeiter besetzen. Wir beginnen mit der Stellenbeschreibung, nicht mit der Technik.

Aus dem laufenden Betrieb

Ein Empfang, der seit einem Jahr vorbereitet

Filialbetrieb aus der Lebensmittelbranche, mehrere Standorte, Anfragen in über zehn Sprachen. Zahlen über 365 Tage, ermittelt aus dem System selbst.

3.667
Jede Anfrage wurde von Hand beantwortet – in der Sprache, die gerade jemand im Team sprach.
3.667 Antwortentwürfe in einem Jahr, in der Sprache des Kunden. Ihr Team liest, passt an und sendet.
64 → 76 %
Im Jahresschnitt hatten 64 % der Anfragen einen fertigen Entwurf.
In den letzten 30 Tagen waren es 76 % – gelernt aus den Korrekturen der Mitarbeitenden.
2 von 3
Die Sorge: Die KI schreibt etwas Falsches und niemand merkt es.
Zwei Drittel der übernommenen Entwürfe hat das Team vor dem Versand angepasst. Genau dafür bleibt der Mensch im Ablauf.
So besetzen wir eine Stelle

Vom Stellenprofil zur ersten Freigabe

01

Stelle beschreiben

Gemeinsam legen wir Aufgabe, Hauptergebnis, zuständige Abteilung und die Person fest, die freigibt. Oft zeigt schon dieser Schritt, welche Routine gar nicht bei der Geschäftsführung liegen müsste.

02

Wissen und Werkzeuge anbinden

Wir verbinden die Systeme, die die Stelle braucht, und übertragen Preise, Abläufe und Tonalität in die Wissensbasis. Was fehlt, sehen Sie als Lücke – nicht als erfundene Antwort.

03

Start auf der Stufe „Vorschläge“

Der KI-Mitarbeiter arbeitet mit echten Vorgängen, Ihr Team prüft jeden Schritt. Nach 14 Tagen sehen Sie, wie viel Vorarbeit er leistet und wo Ihr Team noch korrigiert.

04

Stufe anheben – wenn Sie wollen

Gibt es über Wochen kaum noch Korrekturen, heben Sie die Stufe für einzelne Aufgaben an. Den Schalter legen Sie um, nicht wir. Zurück geht es jederzeit.

Häufige Fragen zu KI-Mitarbeitern

01. Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Mitarbeiter und einem Chatbot?

Ein Chatbot wartet auf eine Frage und antwortet. Ein KI-Mitarbeiter hat eine Stelle: ein Hauptergebnis, Zugriff auf die Systeme dieser Stelle, eigene Aufgaben und festgelegte Befugnisse. Zahlen holt er aus Ihren Daten, nicht aus dem Gedächtnis des Sprachmodells.

02. Antwortet die KI selbst meinen Kunden?

Nein. Nachrichten an Ihre Kunden schreibt die KI als Entwurf, gesendet werden sie von einem Menschen. Das gilt auf jeder Stufe, und das System lässt es technisch gar nicht anders zu.

03. Wer entscheidet, wie viel ein KI-Mitarbeiter ohne Rückfrage erledigt?

Sie. Jede Stelle startet auf der Stufe „Macht nur Vorschläge“. Heben Sie die Stufe erst an, wenn Ihr Team über längere Zeit kaum noch korrigiert – und nur für die Aufgaben, bei denen das der Fall ist.

04. Können wir KI-Agenten nicht selbst erstellen?

Einen einfachen KI-Agenten erstellen Sie mit gängigen Werkzeugen selbst. Aufwendig wird der Teil danach: Zugriff nur auf die Systeme, die die Stelle braucht, Befugnisse, die technisch greifen statt als Bitte im Prompt zu stehen, Wissen, das aktuell bleibt, und ein Protokoll dessen, was der Agent getan hat. Genau diesen Teil übernehmen wir – auf Wunsch gemeinsam mit Ihrer IT. Fehlt dem KI-Mitarbeiter ein Fakt, sagt er „kläre ich mit dem Team“, statt etwas zu erfinden.

05. Ersetzt ein KI-Mitarbeiter einen Menschen?

Er übernimmt Vorarbeit und Routine einer Stelle. Entscheidungen, Kundenkontakt und Verantwortung bleiben bei Ihrem Team. In der Praxis verschiebt sich die Arbeit: weniger Abtippen und Sortieren, mehr Prüfen und Entscheiden.

06. Wo laufen die KI-Mitarbeiter und was passiert mit unseren Daten?

Die Systeme laufen auf Servern in Deutschland. Die Sprachmodelle werden nicht mit Ihren Daten trainiert, und jeder KI-Mitarbeiter sieht nur die Bereiche, die seine Stelle braucht. Die Einzelheiten halten wir vertraglich fest.

07. Brauche ich dafür PultOS?

KI-Mitarbeiter arbeiten am besten auf PultOS, unserer Plattform zur Unternehmenssteuerung: Dort liegen Wissen, Aufgaben und Kennzahlen bereits an einer Stelle. Einzelne Stellen binden wir auch an Ihre vorhandenen Systeme an – das klären wir im Erstgespräch.

Welche Stelle würden Sie zuerst besetzen?

Im Erstgespräch beschreiben wir gemeinsam eine Stelle, ihr Hauptergebnis und ihre Grenzen. Danach wissen Sie, was ein KI-Mitarbeiter dort vorbereiten kann – und was bei Ihrem Team bleibt.