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KI & Automatisierung

Intelligente Dokumentenverarbeitung: Belege, Konten und Berichte, die zusammenpassen

Mit intelligenter Dokumentenverarbeitung werden Kontoauszüge den Rechnungen zugeordnet, Belege aus Fotos und PDFs ausgelesen, Kennzahlen aus den laufenden Daten berechnet. Aus einer Besprechung wird eine Liste von Zusagen mit Verantwortlichen und Terminen. Ihr Team prüft Abweichungen, statt Zahlen abzutippen.

1.723 → 266offene Posten nach dem Abgleich
88,8 %des Zahlungsvolumens 2026 per Regel verbucht – Kundenbeispiel
14 Tagebis zum ersten Ergebnis
Bank gegen Belege

Zahlungen werden über Rechnungsnummer und Verwendungszweck zugeordnet – auch Sammelüberweisungen.

Belege lesen statt abtippen

Lieferantenrechnungen als Foto oder PDF werden zu strukturierten Daten.

Zusagen statt Protokoll

Aus der Aufnahme einer Besprechung werden Aufgaben – mit wörtlichem Zitat.

Wo die Zeit verloren geht

Die Daten sind da. Nur passt nichts zusammen.

Die offene-Posten-Liste stimmt nicht

Das System zeigt hunderte unbezahlte Rechnungen, die Buchhaltung schätzt ein Zehntel davon. Wer hat recht? Ohne Abgleich entscheidet man nach der falschen Zahl.

Belege werden abgetippt

Lieferantenrechnungen kommen als Foto, PDF oder Papier. Jemand überträgt Beträge, Positionen und Preise von Hand – und macht dabei die üblichen Fehler.

Der Monatsbericht dauert Tage

Zahlen aus Bank, Kasse, CRM und Tabellen werden zusammenkopiert. Wenn der Bericht fertig ist, ist der Monat vorbei und die Entscheidung schon getroffen.

Nach der Besprechung erinnert sich jeder anders

Neunzig Minuten Gespräch, sieben Vereinbarungen, kein Protokoll. Zwei Wochen später weiß niemand mehr, wer was bis wann zugesagt hat.

Was wir einrichten

Dokumentenverarbeitung in sechs Bausteinen

Sie wählen die Bausteine, die Ihren größten Engpass lösen. Jeder zeigt offen, was er zuordnen konnte und was nicht – eine Lücke wird nie grün übermalt.

Bankabgleich

Kontoauszüge werden eingelesen und den Belegen zugeordnet: über die Rechnungsnummer im Verwendungszweck, auch wenn eine Überweisung mehrere Rechnungen begleicht. Überträge zwischen eigenen Konten zählen weder als Einnahme noch als Ausgabe.

Buchungen nach Regeln

Jede Kontobewegung bekommt ihre Kategorie nach einer Regel, nicht nach Gefühl. Was keine Regel trifft, ordnet Ihr Team mit einem Klick für alle Zahlungen dieses Lieferanten – daraus entsteht die nächste Regel.

Belegerkennung

Rechnungen und Lieferscheine als Foto oder PDF werden ausgelesen: Lieferant, Datum, Summe, Positionen. Aus den Positionen entsteht nebenbei ein Verzeichnis Ihrer Einkaufspreise.

Offene Posten, die stimmen

Die Liste unbezahlter Rechnungen wird gegen Bank und Kasse geprüft. Lieferanten, die bar bezahlt werden oder mit Ihren Einnahmen verrechnen, erkennt das System aus den Daten selbst.

Berichte, die sich selbst rechnen

Kennzahlen je Abteilung entstehen aus den laufenden Daten, mit Trend: steigt, fällt, steht. Oben steht eine kurze Einordnung mit drei bis fünf Punkten, darunter die Zahlen, auf denen sie beruht.

Besprechung → Zusagen → Aufgaben

Die Aufnahme wird abgeschrieben, die KI zieht alle Zusagen heraus: wer, was, bis wann – mit wörtlichem Zitat. Ihre Zusagen werden zu Aufgaben. Ohne Zitat gilt eine Zusage als Vermutung und zählt nicht.

Praxisfall

1.723 unbezahlte Rechnungen – oder doch 266?

Ein Filialbetrieb aus der Lebensmittelbranche mit mehreren Gesellschaften. Das Register zeigte 1.723 unbezahlte Belege, der Inhaber sagte: „Das ist ein Fehler, bei uns sind es 150 bis 200.“ Der Abgleich hat ihm recht gegeben – mit Belegen statt mit Bauchgefühl.

1.051 / 1.268
Zahlungen und Rechnungen lagen in zwei Welten: Bank auf der einen Seite, Belegregister auf der anderen.
1.051 von 1.268 Zahlungen automatisch den Rechnungen zugeordnet – über die Nummer im Verwendungszweck, auch bei Sammelüberweisungen.
119
Rechnungen von Lieferanten, die bar oder per Verrechnung bezahlt werden, galten ewig als offen – in der Bank tauchen sie nie auf.
119 solcher Lieferanten hat das System aus den Daten selbst erkannt, ganz ohne vorher gepflegte Liste.
1.723 → 266
1.723 „unbezahlte“ Belege, niemand glaubte der Zahl, Entscheidungen fielen trotzdem danach.
Nach beiden Schritten blieben 266 wirklich offene Posten – eine Liste, mit der die Buchhaltung arbeiten kann.
128 → 360
Vorbestellungen wurden aus Fotos handgeschriebener Formulare ausgewertet: 128 Aufträge.
Die Auswertung der Textnachrichten im selben Chat ergab 360 Aufträge – fast dreimal so viele.
So gehen wir vor

Erst messen, dann automatisieren

01

Bestandsaufnahme der Daten

Welche Konten, Kassen, Belegwege und Tabellen gibt es? Wir zählen nach, bevor wir Regeln schreiben – zum Beispiel, wie viele Belege ohne Summe oder ohne Standort ankommen.

02

Daten anbinden

Kontoauszüge, Postfach für Belege, Kassensystem, CRM: Jeder Datenstrom bekommt einen Pulsschlag. Bleibt eine Quelle stumm, sehen Sie es sofort – statt eine Woche später.

03

Regeln und Abgleich

Wir richten Zuordnungsregeln, Belegerkennung und Kennzahlen ein und prüfen sie an Ihren echten Daten der letzten Monate. Nach 14 Tagen sehen Sie den ersten Abgleich.

04

Standard festhalten

Was die Technik nicht lösen kann, regelt ein kurzer schriftlicher Standard: Belege vollständig fotografieren, Standort angeben. Ihr Team bekommt eine Einweisung, die Regeln wachsen mit.

Häufige Fragen zur Dokumentenverarbeitung

01. Wir wollen die Buchhaltung automatisieren – ersetzt das unsere Buchhaltung oder den Steuerberater?

Nein. Die Automatisierung übernimmt Zuordnen, Auslesen und Abgleichen. Buchung, Abschluss und Steuern bleiben bei Ihrer Buchhaltung und Ihrem Steuerberater – sie bekommen vollständigere und geprüfte Unterlagen.

02. Wie viel wird wirklich automatisch zugeordnet?

Beim größten laufenden Einsatz wurden 2026 88,8 % des Zahlungsvolumens per Regel ohne Handarbeit kategorisiert. Der Rest wird von Hand zugeordnet, meist mit einem Klick für alle Zahlungen eines Lieferanten. Wie hoch der Anteil bei Ihnen wird, hängt von Ihren Daten ab – das sehen Sie nach dem ersten Abgleich.

03. Welche Belege kann die KI lesen?

Rechnungen und Lieferscheine als Foto, Scan oder PDF. Die Grenze liegt selten bei der Erkennung, sondern beim Beleg selbst: Ist die Summe am Bildrand abgeschnitten, fehlt sie überall. Deshalb gehört ein einfacher Belegstandard zur Einführung.

04. Arbeitet das mit unserer vorhandenen Software?

In der Regel ja. Wir verbinden vorhandene Systeme, statt sie zu ersetzen: Ihre Buchhaltungssoftware bleibt, Ihr Bankkonto bleibt. Wo es keine fertige Anbindung gibt, bauen wir sie.

05. Was passiert mit Besprechungsaufnahmen?

Aufnahmen und Dateien werden auf unserer eigenen Hardware abgeschrieben, ohne Abrechnung pro Minute bei einem Fremddienst. Private Termine lassen sich über eine Sperrliste ausschließen. Die Zusagen landen als Aufgaben bei den Verantwortlichen.

06. Wie schnell sehen wir ein Ergebnis?

Den ersten Abgleich an Ihren echten Daten sehen Sie nach etwa 14 Tagen. Bis alle gewünschten Bausteine laufen, vergehen je nach Umfang zwei bis sechs Wochen.

Welche Zahl in Ihrem Unternehmen glauben Sie nicht?

Offene Posten, Monatsergebnis, Auslastung: Nennen Sie uns die Zahl, der niemand traut. Im Erstgespräch zeigen wir, wie ein Abgleich an Ihren Daten aussieht.