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Vertrieb / Marketing-AutomationMünchen, Deutschland

E-Mail-Automatisierung: Nachfass-Serien, die aufhören, wenn der Kunde antwortet

Nachfassen ist die unbeliebteste Arbeit im Vertrieb.

E-Mail-Automatisierung – Vertrieb / Marketing-AutomationKIE-Mail-AutomatisierungVertrieb / Marketing-Automation
Ergebnis

Ein Versandweg, geprüfte Empfängerlisten, Serien mit automatischem Stopp

Das Projekt im Überblick

Die erste Mail geht raus, die zweite vergisst man, die dritte schreibt niemand — und der Interessent, der nach zwei Wochen gekauft hätte, kauft woanders. Gleichzeitig ist E-Mail der Kanal, in dem Fehler am teuersten werden: ein Serienbrief ohne Abmeldelink, eine Kaltansprache ohne Rechtsgrundlage, eine Einladung an eine Adresse, die längst widersprochen hat. Wir haben beides in einen Dienst gezogen. Sämtliche Nachrichten unserer Systeme laufen über einen einzigen Versandweg mit gemeinsamem Vorlagenbestand — Eingangsbestätigung, Nachfass-Serie, Veranstaltungserinnerung, Bewertungseinladung, interne Meldung. Kein Bot und kein Skript schreibt einem Kunden daneben. Eine Nachfass-Serie besteht aus vier Nachrichten über zwei Wochen: Bestätigung, ein passendes Projektbeispiel, häufige Fragen, Abschlussnachricht. Antwortet der Empfänger oder bewegt sich sein Vorgang im Vertrieb, bricht die Kette von selbst ab — die wichtigste Eigenschaft einer Serie ist, dass sie aufhört. Der rechtliche Teil steht nicht im Handbuch, sondern im Code. Vor jedem Serienversand gleicht der Dienst die Liste gegen Abmeldungen, harte Unzustellbarkeiten und gesperrte Adressen ab und nimmt diese Empfänger heraus. Jede Nachricht trägt einen Abmeldelink, und ein Prüfschritt verweigert den Versand eines Briefes, dessen Platzhalter unausgefüllt geblieben ist oder dessen Abmeldelink fehlt. Werbung an Empfänger, für die keine Rechtsgrundlage belegt ist, lässt der Dienst nicht durch: Wer nicht selbst angefragt hat, Kunde ist oder über das eigene Formular gekommen ist, wird mit Begründung verworfen. Bewertungseinladungen gehen ausschließlich an eigene Anfragende und erst, nachdem die Arbeit abgeschlossen ist. Was wir bewusst nicht berichten, sind Öffnungsraten: Große Postfachanbieter laden Bilder von sich aus vor, die Zahl ist dadurch systematisch zu hoch, und eine Zahl, die man nicht verteidigen kann, gehört in keinen Bericht.

Was wir erreichen wollten

Ein Versandweg statt Mails aus jedem einzelnen Werkzeug

Serien, die von selbst aufhören, sobald der Empfänger antwortet

Prüfung der Rechtsgrundlage im Code, nicht im Handbuch

Jede Nachricht nachvollziehbar am Kontakt

Wie wir es umgesetzt haben

  1. Vorlagen statt Einzelbriefe

    Jede wiederkehrende Nachricht wird eine Vorlage mit benannten Platzhaltern und eigener Absenderadresse je Anlass. Anfragen, Veranstaltungen, Produktion und Qualität schreiben nicht aus demselben Postfach.

    • Benannte Platzhalter je Vorlage
    • Eigene Absenderadresse je Anlass
    • Abmeldelink in jeder Serienmail
    • Deutschsprachige Texte ohne Werbefloskeln
  2. Serie planen

    Die Nachrichten stehen mit Sendezeitpunkt in einer Warteschlange. Vier Nachrichten über zwei Wochen sind die Regel; die Kette endet bei Antwort oder Bewegung im Vertrieb.

  3. Vor dem Versand prüfen

    Immer dieselbe Reihenfolge: Stichprobe ansehen, an eine Testadresse senden, Trockenlauf, erst dann scharf — und scharf nur mit zwei ausdrücklichen Bestätigungen.

  4. Protokollieren

    Jede versandte Nachricht wird zur Berührung am Kontakt, jeder Klick einmal pro Person. Wer die Historie eines Interessenten liest, sieht auch, was er von uns bekommen hat.

Ergebnisse

Was wir erreicht haben

Ein Versandweg für alle Systeme: Bestätigungen, Nachfass-Serien, Veranstaltungseinladungen und interne Meldungen kommen aus einem gemeinsamen Vorlagenbestand.

Die Nachfass-Serie bricht von selbst ab, sobald der Empfänger antwortet oder sein Vorgang im Vertrieb weiterwandert.

Abmeldungen, harte Unzustellbarkeiten und gesperrte Adressen werden vor jedem Serienversand abgeglichen und ausgeschlossen.

Ein Prüfschritt verweigert Briefe ohne Abmeldelink oder mit unausgefülltem Platzhalter — der Fehler fällt vor dem Versand auf, nicht danach.

Werbung ohne belegte Rechtsgrundlage wird mit Begründung verworfen; Bewertungseinladungen gehen nur an eigene Anfragende nach Abschluss der Arbeit.

Jede gesendete Nachricht steht als Berührung am Kontakt, jeder Klick einmal pro Person.

Fazit

Der Dienst verkauft keine Reichweite, sondern Verlässlichkeit: Die zweite und dritte Nachricht gehen tatsächlich raus, die falsche gar nicht — und beides ist am Kontakt nachlesbar.

Projektart

Eigenes Produkt

Branche

Vertrieb / Marketing-Automation

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