Social Media / ContentMünchen, Deutschland
Social-Media-Produktion: Sie nehmen auf, wir liefern fertige Beiträge
Fast jeder Betrieb weiß, dass er sichtbar sein sollte, und fast keiner kommt dazu.
Rohaufnahme rein, fertiger Beitrag in zwei Sprachen raus
Das Projekt im Überblick
Der Grund ist selten die Idee, sondern der Weg von der Rohaufnahme zum fertigen Beitrag: schneiden, Pausen kürzen, Untertitel setzen, Format drehen, Ton retten, auf mehreren Plattformen hochladen. Das sind zwei Stunden Arbeit für fünfzehn Sekunden Video, und sie fallen jede Woche wieder an. Wir haben diesen Weg zu einer Strecke gebaut, in die der Betrieb nur Rohmaterial legt. Geliefert wird, was ein Smartphone oder ein Bildschirmmitschnitt hergibt — dazu ein Satz, was daraus werden soll. Den Rest macht die Strecke: Die Aufnahme wird wortgenau mitgeschrieben, aus der Mitschrift entsteht ein Schnittplan mit Übergängen und Hervorhebungen, Pausen und Versprecher fallen heraus, und am Ende steht ein senkrechtes Video im Format der kurzen Plattformen. Die Untertitel laufen Wort für Wort mit, weil die Mehrheit ohne Ton schaut. Für einen zweiten Markt entsteht aus demselben Material eine übersetzte Fassung: Der Text wird übertragen und neu vertont, in der Stimme des Sprechers und nicht in einer Ansagerstimme, und die Bildlänge je Abschnitt wird an die neue Sprechdauer angepasst, damit Bild und Wort zusammenbleiben. Veröffentlicht wird nicht blind. Die fertigen Beiträge liegen als Entwurf bereit, mit Text und Zielkanal, und gehen erst nach Freigabe raus; die originalsprachige Fassung auf die ursprünglichen Kanäle, die deutsche auf die deutschen. Welche Kanäle das sind, welche Sprache wohin geht und wie geschnitten werden soll, steht in den Grunddaten des Betriebs und nicht im Kopf eines Mitarbeiters. Übrig bleibt für den Kunden die Aufnahme selbst und ein Blick auf die Entwürfe.
Was wir erreichen wollten
Regelmäßige Beiträge, ohne dass jemand schneidet
Untertitel und Format passend zu den kurzen Plattformen
Zweiter Markt aus demselben Material, in der Stimme des Sprechers
Veröffentlichung erst nach Freigabe, nicht automatisch
Wie wir es umgesetzt haben
Aufnehmen
Der Betrieb liefert Rohmaterial — Bildschirmmitschnitt, Gesichtsaufnahme oder ein fertig gesprochenes Video — plus eine kurze Anweisung, worum es gehen soll.
- Aufnahme vom Smartphone genügt
- Bildschirmmitschnitt für Erklärstücke
- Eine Zeile Schnittanweisung
- Keine Technik beim Kunden
Mitschrift und Schnittplan
Die Aufnahme wird wortgenau mitgeschrieben. Daraus entsteht der Schnittplan: was bleibt, was fällt, wo Hervorhebungen sitzen. Pausen und Versprecher gehen heraus.
Zweite Sprachfassung
Der Text wird übertragen und neu vertont, die Bildlänge je Abschnitt an die Sprechdauer der Zielsprache angepasst. Untertitel laufen wortweise mit.
Freigeben und veröffentlichen
Jeder Beitrag liegt als Entwurf mit Text und Zielkanal bereit. Nach der Freigabe geht er auf die Kanäle, die in den Grunddaten des Betriebs stehen.
Was wir erreicht haben
Aus Rohaufnahmen entsteht ein fertiges senkrechtes Video mit Schnitt, Hervorhebungen und wortweisen Untertiteln — ohne Schnittprogramm beim Kunden.
Dieselbe Aufnahme ergibt eine zweite, übersetzte Fassung mit neuer Vertonung in der Stimme des Sprechers und deutschen Untertiteln.
Die Bildlänge wird je Abschnitt an die Sprechdauer der Zielsprache angepasst, damit Bild und Wort zusammenbleiben.
Beiträge liegen als Entwurf mit Text und Zielkanal bereit und gehen erst nach Freigabe raus.
Kanäle, Sprachen und Schnittvorgaben stehen in den Grunddaten des Betriebs — ein Wechsel im Team ändert die Produktion nicht.
Beim Kunden bleibt die Aufnahme selbst und die Freigabe.
Fazit
Sichtbarkeit scheitert selten an Ideen und fast immer an der Nachbearbeitung. Wird die zur Strecke, reicht für regelmäßige Beiträge die Aufnahme — und die kann jeder machen, der sein Handwerk erklären kann.
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