KI-Readiness-Check: können Sie überhaupt anfangen?
Ein KI-Vorhaben scheitert selten an der Idee und oft an der Grundlage: Die Daten liegen als Anhang im Postfach, die Zugänge hält ein fremder Dienstleister, und im Haus hat niemand Zeit, das Projekt zu führen. Wir prüfen diese Grundlage und sagen Ihnen vorher, was fehlt.
- 4 Prüffelder
- Daten, Systeme, Rechte, Menschen
- 11+
- Unternehmen mit KI im Einsatz
- 74
- fertige Integrationen für gängige Programme
Hallo! Ich bin der KI-Berater von SEODACH. Erzählen Sie kurz, wo es in Ihrem Unternehmen hakt, und ich skizziere Ihnen einen Plan.
- Eine Ampel, kein Reifegrad-Diagramm
Je Prüffeld steht am Ende grün, gelb oder rot — mit dem Satz, woran es liegt. Ein Punktwert zwischen null und hundert sagt Ihnen nicht, welches Programm die Daten nicht hergibt.
- Zu jedem Rot eine Maßnahme
Jeder rote Punkt bekommt die Reparatur daneben: was zu tun ist, wer es tun kann, in welcher Reihenfolge. Ein Befund ohne Weg daraus ist nur eine schlechte Nachricht.
- Wir probieren es aus, statt zu fragen
Wo es geht, ziehen wir selbst einen Export und rufen die Schnittstelle einmal auf. Die Auskunft „das kann unser System“ und das Ergebnis des Versuchs gehen erfahrungsgemäß auseinander.
Wo KI-Vorhaben in der ersten Woche stehen bleiben
Die Daten sind da, aber nicht lesbar
Angebote liegen als PDF im Ordner, Preise in einer gewachsenen Tabelle, die Mengen im Kopf einer Kollegin. Für einen Menschen reicht das; eine Maschine braucht Felder, und die gibt es nicht.
An die Daten kommt niemand heran
Das Branchenprogramm hat einen Export in der höheren Lizenzstufe, die Zugangsdaten liegen beim Systemhaus, und die Freigabe läuft über ein Ticket mit Wartezeit. Das Projekt wartet mit.
Zwei Programme, die nicht miteinander reden
Beide Hersteller werben mit Offenheit, doch die eine Seite bietet nur einen nächtlichen Dateiabgleich und die andere verlangt ein Zusatzmodul. Was als Anbindung gedacht war, wird eine Entwicklung.
Im Haus trägt es niemand
Die Geschäftsführung will, die Fachabteilung hat kein Stundenkonto dafür, und die IT ist ein externer Dienstleister mit Stundenpaket. Ein Vorhaben ohne eine Person mit Zeit und Entscheidungsrecht bleibt liegen.
Was der Readiness-Check prüft
Sechs Prüfungen, verteilt auf vier Felder: Daten, Systeme, Rechte, Menschen. Jede endet mit einer Farbe und einem Befund in einem Satz — nachvollziehbar auch für jemanden, der beim Termin nicht dabei war.
Zustand der Datenbestände
Wo liegt welcher Bestand, in welcher Form, wie weit zurück, wie viele Dubletten, wer pflegt ihn. Entscheidend ist nicht die Menge: ein kleiner, gepflegter Bestand trägt ein Vorhaben besser als ein großer, widersprüchlicher.
Herauskommen die Daten auch?
Wir prüfen Export und Schnittstelle nicht auf dem Papier, sondern im Versuch: ein Auszug, ein Aufruf, ein Blick auf Felder und Vollständigkeit. Dazu die Frage, ob Ihre Lizenzstufe das überhaupt erlaubt.
Systeme und ihre Grenzen
Welche Programme laufen, in welchem Versionsstand, mit welchem Wartungsvertrag und welchen Regeln des Herstellers. Für gängige Programme liegt die Anbindung als Baustein bereit; bei Branchenlösungen klären wir sie einzeln.
Rechte und Zugänge
Wer darf welche Daten sehen, wo arbeiten mehrere Personen auf einem gemeinsamen Konto, wer hält die Administratorrechte. Ohne getrennte Rechte lässt sich später nicht begründen, wer ein Ergebnis freigegeben hat.
Menschen und Stundenkonto
Wer begleitet das Vorhaben im Haus, mit wie vielen Stunden je Woche, mit welcher Vertretung im Urlaub, mit welchen Vorkenntnissen. Hier entsteht die Antwort, die am häufigsten gelb ausfällt.
Ampel und Mängelliste
Alle Befunde kommen in eine Übersicht: Farbe je Feld, zu jedem Rot eine Maßnahme mit Aufwand, Reihenfolge und zuständiger Rolle. Damit lässt sich entscheiden, ob Sie jetzt starten oder zuerst reparieren.
Geprüft wird mit dem Blick von Leuten, die danach bauen müssen
- 11+Unternehmen mit KI im Einsatz
In diesen Einführungen sind die Hindernisse aufgetaucht, die heute auf unserer Prüfliste stehen — fast keines davon war ein Modellproblem.
- 10+ JahreEntwicklungserfahrung im Team
Lange genug am deutschen Markt, um die Grenzen gängiger Branchenprogramme aus eigener Anbindung zu kennen statt aus dem Prospekt des Herstellers.
- 35abgeschlossene Kundenprojekte
Aus Projekten mit Altbeständen, fremden Systemhäusern und knappen Stundenkonten stammt die Einschätzung, was eine Reparatur wirklich verlangt.
- 100 %Server in Deutschland und der EU
Eigene Server bei Hetzner in Deutschland und der EU — deshalb prüfen wir auch, welcher Weg Ihre Daten im Betrieb nehmen würden.
So läuft der Check bei Ihnen ab
Vorhaben und Umfang klären
Der Check prüft nicht „KI“ im Allgemeinen, sondern Ihr Vorhaben: Welcher Ablauf soll mit KI arbeiten, welche Daten wären beteiligt, welche Programme stehen im Weg. Danach wissen wir, welche Systeme auf den Prüfstand gehören.
Technische Probe
Mit Lesezugängen ziehen wir Auszüge, rufen Schnittstellen auf, sehen Felder und Pflegezustand an und nehmen Stichproben aus den Beständen. Was nicht geht, notieren wir mit der Fehlermeldung, nicht mit einer Vermutung.
Gespräche über Rechte und Zuständigkeit
Kurze Termine mit Geschäftsführung, Fachbereich und — wo vorhanden — Ihrer IT oder Ihrem Systemhaus. Thema sind Rollen, Administratorrechte, Stundenkonten und die Frage, wer im Zweifel entscheidet.
Ampel vorstellen und Reihenfolge festlegen
Wir gehen jedes Feld mit Ihnen durch, begründen jede Farbe und sortieren die Mängel: was vor dem Start erledigt sein muss, was parallel laufen kann und was man bewusst stehen lassen darf.
KI-Readiness-Check: was den Prüfstand groß und was ihn klein hält
Geprüft wird je System und je Bestand, und wie viele davon zusammenkommen, sehen wir erst bei Ihnen — ein Postfach und ein ERP sind ein anderer Prüfstand als sechs Programme samt Branchenlösung. Deshalb steht die Zahl im kostenlosen Projektkonzept, das Sie mit Kosteneinschätzung per E-Mail bekommen, Antwort innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Vorher fragen wir: welches Vorhaben geprüft werden soll, welche Programme beteiligt sind und wer die Zugänge dazu hält.
Zahl der Systeme am Prüfstand
Ein Programm und ein Postfach sind an einem Termin geprüft. Laufen Warenwirtschaft, Branchenlösung, Lohn, Shop und zwei Tabellenwelten parallel, bekommt jedes seinen eigenen Versuch und seine eigene Zeile.
Form, in der die Daten vorliegen
Liegt der Bestand in einer Datenbank mit Auswertung, ist das Feld kurz abgehandelt. Steckt er in PDF-Anhängen, gescannten Belegen und freien Notizfeldern, prüfen wir je Form eine Stichprobe — das kostet Zeit.
Wer die Zugänge hält
Liegen die Administratorrechte im Haus, probieren wir am selben Tag. Hält sie ein Systemhaus oder der Hersteller, kommt Wartezeit auf Tickets und Freigaben hinzu, und der Check läuft in zwei Etappen.
Auskunft genügt oder Versuch nötig
Die Zusage des Herstellers zu übernehmen hält den Check schmal. Soll jede Schnittstelle einmal wirklich gerufen und jeder Export einmal gezogen sein, wird er breiter — und dafür verlässlich.
Standorte und Rechtekreise
Ein Standort mit zwei Rollen ist der schmale Fall. Mehrere Standorte, getrennte Rechtekreise, Betriebsrat und eine Tochtergesellschaft mit eigener IT verlangen je Einheit eine eigene Betrachtung.
Wie weit sind Sie heute schon vorbereitet?
Vier kurze Fragen zu Zeitfressern, Betriebsgröße, Erfahrung mit KI und Ihren Prioritäten. Danach schätzen wir ein, welches Prüffeld bei Ihnen am ehesten rot ausfällt, und bringen die passenden Fragen ins Erstgespräch mit.
Wo verliert Ihr Team die meiste Zeit?
Fragen zum Readiness-Check
Was ist der Unterschied zur KI-Potenzialanalyse?
Zwei verschiedene Fragen. Die Potenzialanalyse fragt, ob sich ein Fall lohnt: Mengen, Zeiten, Fehlerkosten, Nutzen in Euro. Der Readiness-Check fragt, ob er machbar ist: Daten, Systeme, Rechte, Menschen. Ein Fall kann wirtschaftlich stark und technisch unmöglich sein — und umgekehrt. Wer beides braucht, beginnt üblicherweise mit der Potenzialanalyse und prüft die Machbarkeit für die oberen Zeilen.
Was heißt bei Ihnen „rot“?
Rot heißt: In diesem Zustand kann das Vorhaben nicht starten, ohne dass die Ursache vorher behoben ist. Beispiele aus Prüfungen: ein Programm ohne jede Ausgabemöglichkeit, Bestände ohne eindeutigen Schlüssel, ein gemeinsames Benutzerkonto für eine ganze Abteilung, kein Verantwortlicher mit Zeit. Gelb heißt: Es geht, aber mit Umweg und Mehraufwand, den wir beziffern. Grün heißt: tragfähig, wir würden darauf aufbauen.
Welche Zugänge brauchen Sie dafür?
Lesezugang zu den beteiligten Programmen, dazu bei Bedarf einen technischen Zugang für einen einzelnen Schnittstellenaufruf. Mehr nicht: Wir ändern im Check nichts an Ihren Systemen. Wo ein Zugang nur über Ihr Systemhaus läuft, formulieren wir das Ticket und sagen, was darin stehen muss. Verarbeiten wir dabei personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, schließen wir vorher einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Müssen wir vorher aufräumen?
Nein, bitte nicht. Ein aufgeräumter Ausschnitt verfälscht das Bild, und genau die Stellen, an denen gewachsene Notizfelder und Umwege leben, sind interessant. Was aufgeräumt werden muss, ergibt sich aus dem Check — in der Mängelliste steht dann auch, welcher Teil Handarbeit ist und welcher sich mit einem Skript erledigen lässt.
Was, wenn unser wichtigstes Programm keine Schnittstelle hat?
Dann steht das als Befund fest, und wir nennen die Wege, die bleiben: nächtliche Dateiübergabe, Auswertung aus der Datenbank, Zusatzmodul des Herstellers, Erfassung an anderer Stelle im Ablauf. Jeder Weg bekommt Aufwand und Nachteil. Manchmal ist die ehrliche Empfehlung, mit einem anderen Ablauf anzufangen, statt für das Lieblingsvorhaben eine teure Brücke zu bauen.
Brauchen wir eine eigene KI-Verantwortliche?
Eine eigene Stelle entsteht im Mittelstand selten. Gebraucht wird eine benannte Person mit einem festen Stundenkonto und dem Recht, im Projekt zu entscheiden — häufig aus IT, Qualitätssicherung oder der betroffenen Fachabteilung. Fehlt diese Person, steht das Feld „Menschen“ auf gelb oder rot, unabhängig davon, wie gut Daten und Systeme aussehen. Die Regeln dazu — Rollen, Freigaben, Nachweise — gehören in die KI-Governance.
Lohnt sich das für einen Betrieb mit zwanzig Beschäftigten?
Ja, dann fällt der Check kurz aus: zwei bis drei Programme, ein Bestand, eine verantwortliche Person. Der Nutzen bleibt derselbe, weil die Hindernisse dieselben sind — nur die Zahl der Zeilen schrumpft. Bei einem Vorhaben, das ohnehin klein beginnt, führen wir den Check gern zusammen mit dem Erstgespräch zur Umsetzung, statt zwei Termine daraus zu machen.
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Die andere Hälfte der Entscheidung: welcher Ablauf sich in Stunden und Euro trägt.
Reifegrad, Make or Buy und Reihenfolge, wenn die Frage größer ist als ein Vorhaben.
Wenn die Mängelliste eine Anbindung verlangt: Schnittstellen zwischen Ihren Programmen.
Bestandsaufnahme über die ganze Firma, wenn die Frage über KI hinausgeht.
Rollen, Freigaben und Nachweise für den laufenden Betrieb.
Der Begriff im Lexikon — und warum eine Ampel im Alltag mehr hilft.
Starten oder zuerst reparieren?
Nennen Sie uns Ihr Vorhaben und die Programme, die daran beteiligt wären. Im Erstgespräch sagen wir, welche Felder wir prüfen würden, welche Zugänge dafür nötig sind und wo wir das erste Rot erwarten.
Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
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