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Rechtlicher Rahmen

DSGVO-konforme KI: damit der Einsatz eine Prüfung übersteht

Die Frage ist nicht, ob KI erlaubt ist, sondern ob Sie den Einsatz belegen können: auf welcher Grundlage welche Daten zu welchem Anbieter gehen, welcher Vertrag das deckt, was mitgeschrieben und wann gelöscht wird, wer informiert wurde und wer unterschreibt. Wir bringen diese Punkte in eine Mappe, die man vorlegen kann.

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Unternehmen mit KI im Einsatz
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eigene Geschäftsbereiche mit denselben Unterlagen
SEODACH KI-Berater
online · antwortet sofort

Hallo! Ich bin der KI-Berater von SEODACH. Erzählen Sie kurz, wo es in Ihrem Unternehmen hakt, und ich skizziere Ihnen einen Plan.

  • Je Fall eine Grundlage, kein Sammelsatz

    Zweck, Rechtsgrundlage, Datenkategorien, Betroffene, Aufbewahrung: für den Bewerbungseingang anders als für die Produktbeschreibung. Ein Satz, der für alles gelten soll, hält der ersten Rückfrage nicht stand.

  • Fristen, die wirklich greifen

    Zu jedem Fall gehören die Aufbewahrungsdauer, der Ort der Protokolle und die Person, die löscht. Ohne Frist und ohne Namen wächst jeder Verlauf so lange weiter, bis ihn jemand von außen entdeckt.

  • Unterschriften und Vorlagefähigkeit

    Am Ende steht, wer gezeichnet hat: Geschäftsführung, Datenschutzbeauftragte, Fachbereich. Genau danach fragen Aufsicht, Auditor und der Lieferantenfragebogen eines Großkunden.

Woran der KI-Einsatz rechtlich auffällt

Das Abo kam über die Kreditkarte

Eine Abteilung bucht einen Dienst im Monatsabo, der Haken bei den Bedingungen ist gesetzt, einen Auftragsverarbeitungsvertrag hat niemand geschlossen. Im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten kommt das Werkzeug nicht vor.

Niemand hat gesagt, was in den Prompt darf

Bewerbungsunterlagen, Krankmeldungen, ein Kundenvertrag mit Namen und Konditionen — alles landet im Eingabefeld, weil keine Regel es ausspricht. Die Beschäftigten handeln nicht leichtfertig, sie haben nur keine Vorgabe.

Gelöscht wird nie

Verläufe beim Anbieter, Anhänge im Zwischenspeicher, Protokolle im eigenen System: alles bleibt liegen, weil keine Frist festgelegt ist. Bei einem Löschverlangen kann niemand sagen, wo überall etwas liegt.

Die Belegschaft hat es selbst gemerkt

Mitarbeiter erfahren vom KI-Einsatz aus dem Werkzeug, der Betriebsrat aus dem Flurgespräch, Kunden gar nicht. Fragt später jemand nach Auskunft oder Widerspruch, gibt es keinen vorbereiteten Weg und keine Zuständige.

Was in Ihrer Datenschutzmappe zur KI steht

Sechs Bestandteile, jeder als eigenes Dokument und einzeln vorlegbar. Der Umfang richtet sich nach Ihren Fällen: drei Anwendungen in einem Handwerksbetrieb brauchen wenige Seiten, eine Praxis mit Patientendaten deutlich mehr.

Rechtsgrundlage je Anwendungsfall

Je Fall halten wir Zweck, Rechtsgrundlage, Datenkategorien, Empfänger und Aufbewahrung fest und tragen ihn in das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten ein. Fälle, für die uns keine tragfähige Grundlage einfällt, benennen wir als solche.

Auftragsverarbeitung mit den Anbietern

Wir prüfen je Dienst, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag angeboten wird, welche Unterauftragnehmer darin stehen und auf welcher Grundlage eine Übermittlung in ein Drittland erfolgt. Wo kein Vertrag zu bekommen ist, nennen wir die Alternativen.

Datenregeln für die Eingabe

Je Werkzeug eine Positiv- und eine Negativliste: was hinein darf, was vorher pseudonymisiert wird, was nie hineingehört. Dazu, wo technisch möglich, eine Sperre statt einer Bitte — Regeln ohne Durchsetzung werden überholt.

Protokollierung und Löschfristen

Was wird mitgeschrieben, wo liegt es, wie lange, wer löscht und wie wird die Löschung belegt. Dazu gehört das Abschalten der Verlaufsspeicherung beim Anbieter und eine Begründung für jede Aufbewahrung, die länger läuft.

Information, Mitbestimmung, Betroffenenrechte

Hinweis an Kunden, wo eine KI im Spiel ist, Information der Beschäftigten, Beteiligung des Betriebsrats, wo es einen gibt, und ein vorbereiteter Weg für Auskunft, Berichtigung, Widerspruch und Löschung samt Frist.

Prüfmappe und Unterschriften

Alle Unterlagen in einer Ablage, dazu die Einordnung nach dem EU AI Act, die Datenschutz-Folgenabschätzung, wo sie fällig wird, und die Liste der Zeichnungen. Damit ist eine Nachfrage eine Auskunft und keine Suchaktion.

Was eine Nachfrage vorher und nachher auslöst

Gegenüberstellung aus Projekten im Mittelstand. Die Zeilen zeigen typische Zustände, nicht die Unterlagen eines bestimmten Kunden.

Ohne geordnete GrundlageMit geordneter Grundlage
VertragslageOhne geordnete Grundlage: Niemand weiß, bei welchem Dienst ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung bestehtMit geordneter Grundlage: Je Dienst eine Zeile mit Vertrag, Unterauftragnehmern und Übermittlungsweg
EingaberegelOhne geordnete Grundlage: Jeder entscheidet selbst, was er in das Feld schreibtMit geordneter Grundlage: Je Werkzeug eine kurze Liste, was hinein darf und was nicht, bekannt in der Abteilung
LöschungOhne geordnete Grundlage: Ein Löschverlangen löst eine Suche in Verläufen, Ordnern und Protokollen ausMit geordneter Grundlage: Festgelegte Orte und Fristen, eine zuständige Person, ein belegbarer Vorgang
InformationOhne geordnete Grundlage: Beschäftigte und Kunden erfahren vom KI-Einsatz zufälligMit geordneter Grundlage: Hinweistexte, Information der Belegschaft und, wo nötig, Beteiligung des Betriebsrats
LieferantenfragebogenOhne geordnete Grundlage: Die Antwort dauert Tage und wird für jeden Kunden neu geschriebenMit geordneter Grundlage: Die Mappe liegt bereit, die Auskunft ist eine Frage des Zusammenstellens

So entsteht die rechtliche Grundlage

  1. Fälle und Dienste aufnehmen

    Wir sammeln die KI-Anwendungen im Haus ein, auch die über private Zugänge, und schreiben je Fall auf, welche Inhalte tatsächlich eingegeben werden. Nicht der geplante Einsatz ist der Prüfgegenstand, sondern der gelebte.

  2. Grundlage und Verträge klären

    Je Fall bestimmen wir Zweck, Rechtsgrundlage und Datenkategorien, je Dienst holen wir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung, lesen die Unterauftragnehmer und den Übermittlungsweg. Streitige Punkte legen wir Ihrer Kanzlei oder Datenschutzbeauftragten vor.

  3. Regeln, Protokolle und Fristen festlegen

    Dann entstehen die Eingaberegeln je Werkzeug, die Einstellungen beim Anbieter, die Protokollorte und die Löschfristen. Wo eine technische Sperre möglich ist, richten wir sie ein, statt sich auf eine Dienstanweisung zu verlassen.

  4. Informieren, zeichnen, Mappe hinterlassen

    Wir formulieren die Hinweise für Kunden und die Information der Belegschaft, begleiten das Gespräch mit dem Betriebsrat und legen die Mappe zur Unterschrift vor. Danach liegt sie bei Ihnen — mit einem Termin für die nächste Durchsicht.

DSGVO-konforme KI: was den Aufwand hebt und was ihn senkt

Jeder Dienstleister mit Zugriff auf Ihre Daten ist ein eigener Prüfpunkt: Vertrag, Unterauftragnehmer, Übermittlungsweg, Frist. Wie viele davon zusammenkommen und was Ihre Branche zusätzlich verlangt, zeigt erst Ihr Haus — deshalb steht die Zahl im kostenlosen Projektkonzept, das Sie mit Kosteneinschätzung per E-Mail bekommen, Antwort innerhalb von 24 Stunden an Werktagen. Vorher fragen wir: welche KI-Dienste im Einsatz sind, welche Datenarten hineingehen und ob es bei Ihnen einen Betriebsrat gibt.

Zahl der Anbieter mit Vertragsbedarf

Ein Dienst, der einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, ist eine Unterschrift. Mehrere Dienste, teils ohne solches Angebot, teils mit eigenen Unterauftragnehmern, sind mehrere Prüfungen und ebenso viele Gespräche.

Art der Daten im Spiel

Firmentexte ohne Personenbezug halten den Rahmen schmal. Kommen Daten von Beschäftigten, Gesundheits- oder Mandantendaten hinzu, verlangt jede Kategorie eigene Grundlage, eigene Frist und eigene Begründung.

Was Ihre Branche zusätzlich verlangt

Für Handel und Handwerk trägt der Rahmen der Datenschutz-Grundverordnung allein. Praxis, Kanzlei, Bank, Versicherung und öffentliche Auftraggeber bringen Berufsgeheimnis, Aufsichtsvorgaben und Fragebögen mit, die eigene Nachweise fordern.

Ob eine Folgenabschätzung fällig wird

Fällt kein Fall in den risikoreichen Bereich, genügt eine kurze begründete Einschätzung. Verlangt ein Fall die Datenschutz-Folgenabschätzung, kommen Risikoanalyse, Maßnahmen und die Abstimmung mit Ihrer Datenschutzbeauftragten dazu.

Stand Ihrer Datenschutz-Unterlagen

Besteht ein gepflegtes Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, hängen wir die KI-Fälle als neue Einträge daran. Fehlt es, legen wir die Einträge für die betroffenen Abläufe zuerst an — das ist der breite Fall.

Welche Frage steht bei Ihnen ungeklärt im Raum?

Drei kurze Fragen zu Thema, Unternehmensphase und Dringlichkeit. Danach kommen wir mit den passenden Unterlagen ins Erstgespräch — bei Rechtsfragen etwa mit der Mustertabelle für die Verarbeitungen und einer Eingaberegel zum Durchsehen.

Frage 1 von 3

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Häufige Fragen

Fragen zum rechtssicheren KI-Einsatz

Darf ein Assistent wie ChatGPT bei uns überhaupt eingesetzt werden?

In vielen Fällen ja — es hängt am Inhalt und am Tarif. Entscheidend sind drei Punkte: ob für den genutzten Tarif ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung zu bekommen ist, ob die Eingaben zum Training verwendet werden und welche Datenkategorien überhaupt hineingehen. Firmentexte ohne Personenbezug sind der einfache Fall, Bewerbungs- und Gesundheitsdaten der schwere. Wir ordnen Ihre Fälle einzeln ein und sagen, welcher mit kleiner Änderung tragfähig wird und welcher ein anderes Werkzeug braucht.

Worin unterscheidet sich das von Ihrer KI-Governance?

Die KI-Governance ist das betriebliche Regelwerk: Verzeichnis der Anwendungen, Rollen, Freigabeweg für neue Werkzeuge, Einstufung nach dem EU AI Act. Diese Seite beantwortet die datenschutzrechtliche Hälfte: Grundlage je Verarbeitung, Verträge mit den Anbietern, Eingaberegeln, Protokolle, Löschfristen, Information und Betroffenenrechte. Beides greift ineinander, wird aber von verschiedenen Leuten geprüft — die Aufsichtsbehörde fragt nach dem einen, der Auditor nach dem anderen.

Brauchen wir für jedes Werkzeug einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

Immer dann, wenn der Dienst in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet — und das ist bei KI-Werkzeugen die Regel, sobald Namen, Adressen, Bewerbungen oder Kundenvorgänge in die Eingabe geraten. Verarbeiten wir selbst personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Gibt ein Anbieter keinen her, bleiben drei Wege: Einsatz auf Inhalte ohne Personenbezug begrenzen, Daten vor der Eingabe pseudonymisieren oder das Werkzeug wechseln. Welchen wir empfehlen, steht je Fall in der Mappe.

Dürfen Daten von Beschäftigten in eine KI?

Hier ist der Spielraum am engsten. Bewertung von Leistung und Verhalten über KI-Auswertungen ist arbeitsrechtlich heikel, mitbestimmungspflichtig und je nach Ausgestaltung eine hochriskante Anwendung nach dem EU AI Act. Was wir bauen und begleiten, sind Entlastungen: Auslastung und Reaktionszeit als Kennzahl eines Ablaufs, nicht als Profil einer Person. Wo Sie mehr wollen, sagen wir früh, dass dafür die Bewertung Ihrer Kanzlei und ein Beschluss mit dem Betriebsrat vorangehen müssen.

Müssen wir den Betriebsrat beteiligen?

Wo ein Betriebsrat besteht, in der Regel ja: Werkzeuge, mit denen Beschäftigte arbeiten und die ihr Verhalten oder ihre Leistung erfassen können, sind mitbestimmungspflichtig. Das gilt auch dann, wenn die Erfassung nur technisch möglich und gar nicht gewollt ist. Praktisch bewährt sich der umgekehrte Weg: zuerst eine kurze Beschreibung des Einsatzes samt Eingaberegel und abgeschalteter Auswertung vorlegen, dann entscheiden. Die Unterlagen dafür formulieren wir mit, am Tisch sitzen Ihre Geschäftsführung und das Gremium.

Wo laufen die Daten, wenn die Lösung von Ihnen kommt?

Die Anwendung selbst läuft auf eigenen Servern bei Hetzner in Deutschland und der EU. Die Modelle dagegen betreiben deren Anbieter, bei den stärksten Unternehmen mit Sitz in den USA — deshalb steht je Fall in der Mappe, welcher Inhalt zu welchem Anbieter geht, welcher Vertrag das deckt und worauf die Übermittlung in ein Drittland gestützt ist. Soll ein Fall ohne fremden Anbieter auskommen, bleibt der Weg über ein Modell auf eigener Hardware; dazu finden Sie die Seite zur lokalen KI.

Wer trägt am Ende die rechtliche Bewertung, und wer zeichnet?

Wir erheben, ordnen ein, formulieren und bauen die Nachweise. Die verbindliche rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Datenschutzbeauftragten und Ihrer Kanzlei; eine Rechtsberatung im juristischen Sinn ist unsere Arbeit nicht, und wo wir die Grenze sehen, sagen wir es im Erstgespräch statt erst im Bericht. Gezeichnet wird von der Geschäftsführung — sie bleibt die Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, auch wenn Technik und Unterlagen von uns kommen.

Könnten Sie Ihren KI-Einsatz morgen belegen?

Nennen Sie uns die KI-Dienste, von denen Sie wissen, und die Datenarten, die hineingehen. Im Erstgespräch sagen wir, welche Grundlage jeder Fall braucht, welcher Vertrag fehlt und wie dünn Ihre Mappe ausfallen darf.

Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

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