Neu: PultOS — Ihr Unternehmen auf einem Bildschirm • 71 fertige Integrationen • Server in Deutschland

Was ist die Google Search Console?

Was die Google Search Console zeigt, wie Sie sie einrichten, wie sie sich von Google Analytics unterscheidet und welche fünf Berichte Sie monatlich prüfen.

· Aktualisiert:

KennzahlenWo die Kennzahl im Trichter misst
  1. ImpressionenGoogle Search Console
  2. Klicks
  3. Besuche
  4. Interaktion
  5. Conversion
Einordnung: Google Search Console gehört zum Schritt „Impressionen“. Schema zur Einordnung, keine Messwerte.
Inhaltsverzeichnis

Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, wie eine Website in der Google-Suche abschneidet: bei welchen Suchanfragen sie erscheint, wie oft sie angeklickt wird und ob Google ihre Seiten überhaupt lesen und indexieren kann. Sie ist die einzige Quelle, in der Google selbst Daten zur eigenen Suche für Ihre Website bereitstellt.

Früher hieß das Werkzeug Google Webmaster Tools. Ihre Bedeutung liegt vor allem darin, dass sie nicht schätzt, sondern misst: Die Zahlen stammen aus Googles Suche und nicht aus einem externen Tool, das Rankings hochrechnet.

Was die Search Console zeigt

Im Kern beantwortet die Search Console zwei Fragen. Erstens: Wie sichtbar ist die Website? Zweitens: Gibt es technische Probleme, die Sichtbarkeit kosten? Für die erste Frage liefert sie vier Kennzahlen:

  • Impressionen: wie oft eine Seite in den Suchergebnissen angezeigt wurde.
  • Klicks: wie oft jemand auf das Ergebnis geklickt hat.
  • CTR: das Verhältnis von Klicks zu Impressionen, also die Click-Through-Rate.
  • Durchschnittliche Position: an welcher Stelle das Ergebnis im Schnitt stand.

Alle vier lassen sich nach Suchanfrage, Seite, Land, Gerät und Zeitraum filtern. So sehen Sie etwa, dass eine Leistungsseite bei einer bestimmten Anfrage oft angezeigt, aber selten geklickt wird. Das ist ein Hinweis darauf, dass Titel und Beschreibung im Suchergebnis nicht überzeugen.

Für die zweite Frage prüft die Search Console, welche Seiten im Index sind, welche nicht und warum. Sie meldet Fehler beim Crawlen, Probleme mit den Ladezeiten und manuelle Maßnahmen, falls Google eine Seite abgestraft hat.

Search Console einrichten

Die Einrichtung dauert selten länger als eine Viertelstunde. Sie brauchen ein Google-Konto und Zugriff auf die Website oder die Domain-Einstellungen:

  • Property anlegen: Als Domain-Property werden alle Varianten erfasst, also mit und ohne www, http und https sowie alle Subdomains. Das ist in den meisten Fällen die richtige Wahl.
  • Inhaberschaft bestätigen: Für eine Domain-Property über einen TXT-Eintrag im DNS beim Hoster. Alternativ über eine HTML-Datei oder ein Meta-Tag auf der Website.
  • Sitemap einreichen: Die Adresse der XML-Sitemap eintragen, damit Google alle wichtigen Seiten kennt.
  • Nutzer hinzufügen: Agentur, Entwickler oder Kollegen mit eingeschränkten Rechten freischalten, statt Zugangsdaten zu teilen.

Die ersten Daten erscheinen nach einigen Tagen. Die Search Console speichert Leistungsdaten rückwirkend für 16 Monate. Wer Jahresvergleiche über einen längeren Zeitraum braucht, sollte die Zahlen regelmäßig exportieren.

Unterschied zu Google Analytics

Search Console und Google Analytics werden oft verwechselt, messen aber verschiedene Abschnitte des Weges:

MerkmalSearch ConsoleGoogle Analytics
MisstWas vor dem Klick passiertWas nach dem Klick passiert
Typische FrageBei welchen Suchanfragen werde ich gefunden?Was tun Besucher auf meiner Website?
DatenquelleGoogles SucheTracking-Code auf der Website
KanäleNur Google-SucheAlle Kanäle: Suche, Werbung, E-Mail, direkt
Cookie-BannerNicht betroffenZahlen hängen von der Einwilligung ab

Die Search Console zeigt also, welche Suchanfragen Besucher bringen, aber nicht, ob diese Besucher anschließend eine Anfrage stellen. Dafür braucht es ein Analysewerkzeug auf der Website. Zusammen ergeben beide das vollständige Bild.

Fünf Berichte, die Sie monatlich prüfen sollten

Die Search Console hat viele Berichte. Für die meisten Unternehmen reichen fünf, um die Lage im Griff zu haben:

  • Leistung: Klicks und Impressionen im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr. Welche Suchanfragen sind neu dazugekommen, welche verloren gegangen?
  • Seitenindexierung: Wie viele Seiten sind im Index, und warum fehlen andere? Plötzliche Sprünge deuten oft auf einen technischen Fehler hin, etwa ein vergessenes Noindex nach einem Relaunch. Mehr zur Crawlability lesen Sie im Lexikon.
  • Sitemaps: Wurde die Sitemap zuletzt fehlerfrei gelesen, und stimmt die Zahl der erkannten Seiten?
  • Core Web Vitals: Ladezeit, Reaktionszeit und Layoutstabilität aus echten Nutzerdaten, getrennt nach Mobil und Desktop.
  • Verbesserungen: Status der strukturierten Daten, etwa für Produkte oder Brotkrümelpfade, mit Fehlern und Warnungen.

Dazu kommt ein Blick auf die Meldungen, die Google per E-Mail verschickt. Sicherheitsprobleme oder manuelle Maßnahmen sind selten, aber wenn sie auftreten, zählt jeder Tag.

Grenzen der Search Console

Die Search Console zeigt nur Google, nicht Bing oder ChatGPT. Klicks aus Googles KI-Übersichten stecken zwar in den Zahlen der Websuche, werden aber nicht getrennt ausgewiesen. Sehr seltene Suchanfragen werden aus Datenschutzgründen nicht einzeln aufgeführt, sodass die Summe der Anfragen unter der Gesamtzahl der Klicks liegt. Und die durchschnittliche Position ist ein Mittelwert über viele Suchen, Orte und Geräte: Eine Position von 8 kann bedeuten, dass die Seite mal auf Platz 3 und mal auf Platz 15 stand. Für Entscheidungen ist der Trend über Wochen aussagekräftiger als der einzelne Wert.

In der Praxis: Wie SEODACH hilft

Viele Unternehmen, die zu uns kommen, haben keinen Zugang zur eigenen Search Console, oder er liegt noch bei der früheren Agentur. Bei unserer Suchmaschinenoptimierung richten wir die Search Console ein oder übernehmen Ihren bestehenden Zugang, und Sie bleiben Inhaber der Daten.

Danach arbeiten wir mit offenen Zahlen: Klicks, Impressionen und Suchanfragen sehen Sie wöchentlich, und einmal im Monat gehen wir in klarer Sprache durch, was gestiegen ist, was nicht und was als Nächstes kommt. So lässt sich jede Maßnahme an Ihren eigenen Daten prüfen.

Häufige Fragen

Kostet die Google Search Console etwas?

Nein. Die Search Console ist für jeden Websitebetreiber kostenlos. Sie brauchen nur ein Google-Konto und den Nachweis, dass Ihnen die Website gehört.

Warum stimmen die Klicks nicht mit den Besuchern in Google Analytics überein?

Beide messen unterschiedlich. Die Search Console zählt Klicks in der Google-Suche, Analytics zählt Sitzungen auf der Website, und zwar nur bei Besuchern, die dem Tracking zugestimmt haben. Abweichungen sind normal. Wichtiger ist, dass sich beide Zahlen in dieselbe Richtung bewegen.

Wie schnell zeigt die Search Console Änderungen an?

Leistungsdaten erscheinen mit wenigen Tagen Verzögerung. Ob Google eine überarbeitete Seite neu indexiert hat, hängt davon ab, wann sie erneut gecrawlt wird. Über die URL-Prüfung können Sie das für einzelne Seiten anstoßen.

Brauchen Sie Unterstützung?

Unsere Experten helfen Ihnen, die richtigen SEO- und Digitalstrategien für Ihr Unternehmen umzusetzen.

Erstgespräch vereinbaren
Schreiben Sie uns per WhatsApp