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Was ist ein Onepager?

Ein Onepager zeigt alles auf einer Seite. Wann das genügt, wo er bei der Suche bremst und wie Sie ihn später ohne Verluste in Unterseiten aufteilen.

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Web-TechnikWas beim Aufruf einer Website passiert
  1. Browser
  2. DNS
  3. Server
  4. Cache
  5. DarstellungOnepager
Einordnung: Onepager gehört zum Schritt „Darstellung“. Schema zur Einordnung, keine Messwerte.
Inhaltsverzeichnis

Ein Onepager ist eine Website, deren gesamter Inhalt auf einer einzigen Seite liegt. Die Navigation führt nicht zu eigenen Unterseiten, sondern springt zu Abschnitten derselben Seite: Leistungen, über uns, Referenzen, Kontakt stehen untereinander, und ein Klick im Menü scrollt an die passende Stelle.

Für Handwerksbetriebe ist der Onepager oft die erste Website überhaupt. Er ist schnell fertig, günstig und zeigt in einem Durchlauf, was der Betrieb macht. Ab einer bestimmten Betriebsgröße und Leistungsbreite wird die Bauform jedoch zur Bremse, weil sich eine Seite nur auf einen Suchbegriff ausrichten lässt.

Wie ein Onepager aufgebaut ist

Technisch besteht ein Onepager aus einem Dokument mit mehreren Abschnitten. Jeder Abschnitt bekommt eine Sprungmarke, einen internen Namen wie leistungen oder kontakt. Das Menü verlinkt diese Sprungmarken als Ankerlinks, erkennbar an der Raute in der Adresse.

Daraus folgt: Es gibt nur eine Adresse, einen Seitentitel und eine Beschreibung für die Suchergebnisse. Alles, was Sie zeigen wollen, teilt sich diese eine Verpackung.

Ausnahmen sind die Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung liegen auch beim Onepager auf eigenen Seiten, weil sie von jeder Stelle aus mit einem Klick erreichbar und klar bezeichnet sein müssen. Mehr dazu unter Was ist die Impressumspflicht?.

Wann ein Onepager genügt

Ein Onepager reicht, wenn das Angebot schmal ist und die Website vor allem als Nachweis dient, dass der Betrieb existiert und erreichbar ist.

  • ein Gewerk, eine Leistung, ein Einsatzgebiet
  • eine einzelne Veranstaltung oder Aktion mit festem Ende
  • eine Vorschaltseite, während die richtige Website entsteht
  • ein Betrieb ohne jede Website, der zuerst überhaupt eine Seite braucht

Der letzte Punkt ist der häufigste. Wer bisher nur über Empfehlungen arbeitet, hat mit einem Onepager mehr gewonnen als mit monatelanger Planung einer großen Website. Wichtig ist nur, die Bauform nicht mit einem Endzustand zu verwechseln.

Wo ein Onepager bei der Suche bremst

Eine Seite kann nur auf einen Hauptbegriff ausgerichtet werden. Suchen Kunden getrennt nach Badsanierung, Heizungstausch und Notdienst, konkurrieren diese Themen auf einem Onepager um denselben Platz, statt je eine eigene Seite zu füllen.

Pro Leistung fehlt deshalb eine eigene Adresse mit eigener Überschrift und eigenem Titel. Genau diese Bausteine braucht eine Suchmaschine, um eine Seite einem Bedarf zuzuordnen, und genau sie können Sie auch nicht als Link weitergeben oder in Werbung verwenden.

Dazu kommen zwei praktische Nachteile. Die Ladezeit steigt, weil alle Texte und Bilder gleichzeitig geladen werden, auch der Teil, den der Besucher nie sieht. Und die Auswertung zeigt nur, dass jemand die Seite besucht hat, nicht welche Leistung ihn interessierte. Wie lokale Sichtbarkeit zusammenhängt, steht unter Was ist Local SEO?.

Onepager gegen mehrseitige Website

KriteriumOnepagerMehrseitige Website
Suchbegriffeein Hauptbegriff für die ganze Seiteje Leistung und Ort eine eigene Seite
Pflegeaufwandgering, alles an einer Stellehöher, dafür gezielt pro Seite
Ladezeitsteigt mit jedem Abschnittnur der aufgerufene Inhalt lädt
Messbarkeitein Besuch, kein Thema erkennbarsichtbar, welche Leistung gesucht wurde
Erweiterbarkeitwird mit jedem Thema längerneue Seite kommt dazu
Rechtstexteeigene Seiten nötigeigene Seiten vorhanden

Wie man einen Onepager später aufteilt

Der Umbau gelingt ohne Verluste, wenn er in dieser Reihenfolge läuft. Schreiben Sie zuerst auf, welche Abschnitte zu eigenen Seiten werden und welche Suchbegriffe dazu passen. Ein Abschnitt, nach dem niemand sucht, bleibt besser Teil der Startseite.

Legen Sie dann die neuen Seiten an, jede mit eigener Überschrift, eigenem Titel und eigenem Text. Kopieren Sie die Abschnitte nicht einfach: Was auf dem Onepager drei Sätze war, trägt als eigene Seite nicht.

Richten Sie danach Weiterleitungen von den alten Sprungmarken auf die neuen Adressen ein, halten Sie die Startseite als Übersicht und verlinken Sie von dort auf alle Leistungsseiten. Zum Schluss melden Sie die neue Seitenstruktur an und prüfen zwei Wochen später, ob alle Seiten gefunden werden.

In der Praxis: Wie SEODACH hilft

Wir haben über 120 Kundenwebsites gebaut und kennen beide Wege. Bei Websites für Handwerker legen wir die Struktur so an, dass jede Leistung eine eigene Seite bekommt, sobald sie Anfragen bringen soll. Die Texte schreiben wir, die Rechtstexte liegen auf eigenen Seiten und werden aktuell gehalten.

Im Website-Abo kostet die Seite 59 € im Monat zzgl. MwSt. bei 0 € Einrichtung, Änderungen sind unbegrenzt und laufen per Nachricht, ohne Stundenzettel. Wer aus einem Onepager eine mehrseitige Website macht, zahlt den Umbau deshalb nicht extra. Wie fertige Seiten aussehen, zeigen die Beispiele und Vorlagen; zur Abgrenzung gegenüber Mietbausteinen lohnt Was ist ein Homepage-Baukasten?.

Häufige Fragen

Ist ein Onepager schlecht für die Suche?

Nicht grundsätzlich. Für ein einzelnes Thema kann ein Onepager gut gefunden werden. Schwierig wird es, sobald mehrere Leistungen auf dieselbe Seite sollen, denn dann teilen sich alle Themen einen Titel und eine Adresse.

Brauche ich beim Onepager ein eigenes Impressum?

Ja. Das Impressum muss klar bezeichnet und mit einem Klick erreichbar sein; ein Abschnitt am Seitenende erfüllt das in der Regel nicht sicher. Legen Sie Impressum und Datenschutzerklärung als eigene Seiten an.

Kann ich später ohne Verlust auf mehrere Seiten wechseln?

Ja, wenn Sie die alten Adressen weiterleiten, die neuen Seiten mit eigenen Texten füllen und die Startseite als Übersicht behalten. Planen Sie dafür Zeit für die Texte ein, nicht für die Technik.

Passende LeistungWeb-AnwendungenPortale, Kundenbereiche und interne Tools.

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