DATEV-API: Anbindung für Ihre eigene Software
Die DATEV-API wollen Sie nicht fertig geliefert bekommen, sondern selbst anbinden – aus Ihrer Fachanwendung, Ihrem Portal oder Ihrem Produkt. Wir übernehmen den Schnittstellenteil: Zugangsweg, Anmeldung, Feldlisten, Protokoll. Quellcode, Testfälle und Dokumentation gehen mit der Abnahme an Sie.
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- angebundene Systeme aus früheren Projekten
- 100 %
- eigene Server in Deutschland und der EU
- 10+ Jahre
- Entwicklungserfahrung im Team
Hallo! Ich bin der KI-Berater von SEODACH. Erzählen Sie kurz, wo es in Ihrem Unternehmen hakt, und ich skizziere Ihnen einen Plan.
- Zugangsweg vor Code
Welcher Weg für Ihren Fall offensteht und was die Aufnahme verlangt, steht schriftlich, bevor die erste Zeile entsteht.
- Arbeit in Ihrem Repository
Branch, Pull Request, Prüflauf in Ihrer Pipeline: Die Anbindung wächst dort, wo Ihre Software lebt.
- Abnahme statt Zuruf
Der Auftrag läuft als Werkvertrag mit abgegrenztem Leistungsumfang; Planung und Weisungen liegen bei unserem Projektleiter.
Woran eigene DATEV-Anbindungen regelmäßig hängen bleiben
Der Zugang ist die erste Unbekannte
Die Umgebung steht, die Fachlogik ist klar. Offen ist, welcher DATEV-Weg für Ihren Fall überhaupt freigegeben wird, was der Aufnahmeprozess an Unterlagen und Nachweisen verlangt und ab wann echte Mandantendaten fließen dürfen. Solange das offen ist, ist jede Schätzung geraten.
Anmeldung und Rechte kosten mehr Zeit als die Fachlogik
OAuth-Fluss, Zertifikate, ablaufende Token – und dazu die Frage, wie Ihre Kundennummer zur Berater- und Mandantennummer der Kanzlei passt. Geplant war das als Nebensache, und es wird zum Posten, der den Zeitplan verschiebt, weil niemand Rechte und Zuordnung vorher auseinandergenommen hat.
Ein Versionswechsel, und der Lauf steht
Ein Feld ändert sich, eine Freigabe läuft aus, ein Dienst wird abgelöst. Der nächtliche Lauf bricht ab – oder überträgt stillschweigend die Hälfte. Auffallen wird das nicht bei Ihnen, sondern beim Mandanten, dem in der Buchhaltung Zahlen fehlen.
Der zweite Lauf bucht alles doppelt
Ein Abbruch mitten im Stapel, ein Neustart aus Vorsicht, und dieselben Buchungen stehen zweimal. Welcher Datensatz wann mit welchem Ergebnis übertragen wurde, lässt sich hinterher nicht belegen – und genau danach wird bei einer Prüfung gefragt.
Was wir an der DATEV-API übernehmen
Die Fachlogik Ihres Produkts bleibt bei Ihnen. Wir nehmen den Teil, der erfahrungsgemäß den Zeitplan sprengt: Zugang, Anmeldung, Zuordnung, Wiederholbarkeit und der Nachweis, dass die Übertragung stimmt.
Zugangsweg und Aufnahme klären
DATEVconnect im Netz der Kanzlei, DATEVconnect online, ein Rechnungsdatenservice für Belege und Buchungen oder der Weg über den DATEV-Marktplatz: Wir prüfen, welcher davon zu Ihrem Produkt und zu Ihren Mandanten passt, was DATEV für die Zulassung einer Anwendung verlangt und wie der Sprung vom Testzugang zu produktiven Daten abläuft.
Anmeldung und Berechtigungen bauen
OAuth-Fluss mit Erneuerung und Entzug, Zertifikate und lokale Freigaben, getrennte technische Zugänge je Umgebung. Rechte werden so klein geschnitten, wie der Ablauf es zulässt: Wo Lesen genügt, bekommt die Anbindung kein Schreibrecht.
Berater- und Mandantennummern abbilden
Ihre Kundennummer ist nicht die Mandantennummer der Kanzlei. Die Zuordnung entsteht als geprüfte Abbildung im System – mit mehreren Gesellschaften, Wechsel des Steuerbüros und getrennten Datenräumen – statt als Tabelle, die neben dem Quellcode lebt.
Feldlisten, Stapel und Wiederholläufe
Feldlisten mit Pflichtangaben und Formaten, Stapelgrößen, Grenzen für die Zahl der Aufrufe, eine Warteschlange mit wachsenden Wartezeiten nach einem Fehler. Jeder Datensatz trägt einen Schlüssel, der ihn eindeutig macht: Ein Wiederholungslauf bleibt dadurch ohne Folgen.
Protokoll, Nachweis, Datenschutz
Jeder Lauf hinterlässt, welcher Datensatz wann mit welchem Ergebnis übertragen wurde – lesbar für die Fachseite und belegbar gegenüber einem Prüfer. Belegdaten stehen nicht im Protokoll, Rollen und Rechte sind dokumentiert, und über die Verarbeitung schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Versionspflege und Übergabe
Die Anbindung ist in zwei Schichten geschnitten: Ihre Fachlogik auf der einen Seite, der DATEV-nahe Teil auf der anderen. Ein Versionswechsel trifft damit nur die zweite. Zur Übergabe gehören Quellcode in Ihrem Repository, Testfälle in Ihrer Pipeline, ein Betriebsbuch mit Fehlerbildern und ein Übergabegespräch.
Woraus eine DATEV-Anbindung besteht und wie wir sie prüfen
Was auf einer DATEV-Anbindung zusammenkommt – und womit wir die Strecke prüfbar halten.
- DATEV-Wege4
- DATEVconnect
- DATEVconnect online
- Rechnungsdatenservice
- DATEV-Marktplatz
- Anmeldung3
- OAuth 2.0
- Zertifikate
- getrennte Zugänge je Umgebung
- Formate5
- REST
- JSON
- Buchungsstapel
- XRechnung
- ZUGFeRD
- Laufzeit4
- Warteschlange
- Wiederanlauf
- Idempotenzschlüssel
- Mengengrenzen
- Nachweise4
- Testfälle
- Läufe gegen den Testzugang
- Fehlerinjektion
- Abgleich gegen die Buchhaltung
- Betrieb3
- Protokoll je Lauf
- Lebenszeichen
- Alarm bei Abbruch
Zugang, Mengen, Nachweis – ohne und mit geklärtem Rahmen
Links der Verlauf, den eine DATEV-Anbindung ohne geklärten Rahmen nimmt. Rechts, was sich ändert, wenn Zugang, Feldlisten und Abnahme vor der Umsetzung stehen – mit den Größen, an denen sich das nachprüfen lässt.
Grundlage sind Projekte an Beleg-, Buchungs- und Bankdaten. Die genannten Größen – vier Stationen bis zu produktiven Daten, drei Testfälle für die Anmeldung, Stapelgröße aus der Mengenrechnung, vier Angaben je Protokollzeile – sind Teil der Abnahme und im Betriebsbuch nachlesbar.
Von der Zugangsfrage zur abgenommenen Anbindung
Zugang und Machbarkeit klären
Wir nehmen auf, welche Daten in welche Richtung sollen, welche Mandanten beteiligt sind und wer die Beziehung zu DATEV hält – Sie als Hersteller, Ihr Kunde oder dessen Kanzlei. Am Ende steht auf einem Blatt, welcher Weg offensteht, welche Aufnahmeschritte davor liegen und welche Punkte mit dem Steuerbüro zu klären sind.
Umfang und Abnahmekriterien festschreiben
Der Auftrag läuft als Werkvertrag mit abgegrenztem Leistungsumfang: Feldlisten, Fehlerfälle, Mengen, Grenzen, Abnahmekriterien. Planung und Weisungen liegen bei unserem Projektleiter, die Abstimmung läuft über Pull Requests und einen festen Termin in der Woche.
Gegen den Testzugang bauen
Entwickelt wird ausschließlich gegen Testdaten. Wir fahren früh die Fälle, die später weh tun: abgelaufenes Token, halber Stapel, doppelter Lauf, geänderte Feldlänge, erreichte Mengengrenze. Erst wenn diese Fälle sauber enden, geht die Anbindung an produktive Mandantendaten.
Abnahme und Übergabe
Zur Abnahme gehören Quellcode, Testfälle, Dokumentation und ein Betriebsbuch mit den Fehlerbildern und dem Weg daraus. Danach entscheiden Sie: Ihre Abteilung führt die Anbindung selbst weiter, oder wir übernehmen Überwachung und Nachziehen bei Änderungen als eigene Leistung.
Fragen zur DATEV-API
Was ist die DATEV-API – und gibt es sie überhaupt als eine Schnittstelle?
Gemeint sind mehrere Wege, nicht einer. DATEVconnect spricht installierte DATEV-Programme im Netz der Kanzlei an. DATEVconnect online und Dienste wie der Rechnungsdatenservice nehmen Belege und Buchungsdaten über das Web entgegen. Der DATEV-Marktplatz ist kein Datenweg, sondern die Stelle, an der eine geprüfte Anwendung für Kanzleien und Mandanten sichtbar wird. Welcher Weg für Sie in Frage kommt, hängt an Ihrem Produkt, an den beteiligten Mandanten und daran, wer die Software betreibt – das klären wir zuerst.
Brauchen wir eine Freigabe von DATEV, oder können wir einfach entwickeln?
Für produktive Mandantendaten gibt es keinen stillen Weg: Zugänge werden nicht einfach freigeschaltet, es gibt einen Aufnahmeprozess mit Anforderungen an die Anwendung, an die Dokumentation und an den Umgang mit den Daten. Ein Testzugang und Testdaten stehen früher zur Verfügung als echte Mandantendaten, deshalb bauen wir die Strecke dagegen auf. Die Unterlagen, die dafür aus dem Projekt kommen müssen, liefern wir mit.
Sind Sie DATEV-Partner?
Nein. Wir sind kein DATEV-Partner, führen keine Zertifizierung an, die wir nicht haben, und verkaufen keine DATEV-Lizenzen. Die Vertragsbeziehung zu DATEV hält Ihr Haus als Hersteller der Anwendung; wir arbeiten die technischen Anforderungen ab. Beurteilen können Sie uns am Vorgehen: Zugangsweg schriftlich, Entwicklung gegen den Testzugang, Protokoll je Lauf.
Dürfen wir Ihre DATEVconnect-Zugänge nutzen, oder brauchen wir eigene?
Eigene – unsere können Sie nicht nutzen. Ein DATEVconnect-Zugang hängt an der Installation der Kanzlei und am Mandantenverhältnis, ein Online-Zugang an Ihrem Unternehmen als Hersteller der Anwendung; verleihen lässt sich beides nicht. Praktisch heißt das: Den Zugang beantragen Sie, die Freigabe im Netz erteilt die Kanzlei Ihres Mandanten, und wir arbeiten mit den Zugängen, die Sie für Test- und Produktivumgebung einrichten. Nach der Abnahme können Sie unsere entziehen – dass die Anbindung damit umgeht, ist ein eigener Testfall. Eine fertige DATEV-Anbindung liegt bei uns nicht im Baukasten: Wer die fertige Übergabe von Belegen und Buchungen an sein Steuerbüro sucht, ist bei der Leistung DATEV-Schnittstelle richtig.
Wie wird authentifiziert, und wo liegen die Zugangsdaten?
Bei den Online-Diensten über einen OAuth-Fluss mit Token, Erneuerung und Entzug; bei DATEVconnect über Zertifikate und Freigaben im Netz, in dem die DATEV-Programme laufen. Die Zugänge gehören Ihnen und Ihren Mandanten, nicht uns: Wir arbeiten mit getrennten technischen Zugängen je Umgebung und mit den kleinsten Rechten, die der Ablauf braucht. Jeder Zugriff der Anbindung ist protokolliert, und ein Rechteentzug ist ein Testfall und keine Überraschung.
Was passiert, wenn DATEV die Schnittstelle ändert?
Das passiert regelmäßig, und die Anbindung ist darauf geschnitten. Ihre Fachlogik und der DATEV-nahe Teil sind zwei Schichten: Eine geänderte Feldlänge, ein neues Pflichtfeld oder ein abgelöster Dienst trifft nur die zweite. Dazu meldet jeder Lauf ein Lebenszeichen; bleibt es aus oder häufen sich Fehler, geht ein Alarm an die zuständige Stelle, bevor der Mandant in der Buchhaltung Zahlen vermisst. Das Nachziehen übernehmen wir oder Ihre Abteilung – das entscheiden Sie bei der Abnahme.
Wie gehen Sie mit Mengengrenzen und wiederholten Läufen um?
Datensätze gehen in Stapeln statt einzeln, die Zahl der Aufrufe bleibt unter der zulässigen Grenze, und die Warteschlange wartet nach einem Fehler jeweils länger, statt sofort erneut zu drücken. Jeder Datensatz trägt einen Schlüssel, der ihn eindeutig macht. Dadurch ist ein zweiter Lauf folgenlos: Bereits übertragene Sätze werden erkannt und nicht erneut gebucht, abgebrochene Stapel laufen an der Abbruchstelle weiter.
Ist eine selbst gebaute Übertragung prüfbar – GoBD und DSGVO?
Prüfbar wird sie durch das Protokoll, nicht durch gute Absicht. Jeder Lauf hält fest, welcher Datensatz wann mit welchem Ergebnis übertragen wurde; abgewiesene Sätze stehen mit Grund daneben, nachträgliche Änderungen sind erkennbar. Für die GoBD liefern wir die Verfahrensdokumentation der Übertragung mit: welche Daten auf welchem Weg übergeben werden, wer zugriffsberechtigt ist und wie ein abgewiesener Satz behandelt wird. Personenbezogene Inhalte landen nicht in Logzeilen, und über die Verarbeitung in Ihrem Auftrag schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Die steuerliche Beurteilung bleibt bei Mandant und Steuerberater – wir liefern die Technik und den Nachweis, dass sie sich an die Vereinbarung hält.
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