Webdesign in Berlin: Leistungen, Kosten und Auswahlkriterien
Der Anbietermarkt in Berlin ist groß – von der Einzelperson bis zur Agentur mit eigener Konzeptabteilung. Diese Seite erklärt, was zu einem Website-Projekt gehört, wovon der Preis abhängt und welche Fragen ein Angebot beantworten muss. Was wir selbst anbieten, steht am Ende.
Hallo! Ich bin der KI-Berater von SEODACH. Erzählen Sie kurz, wo es in Ihrem Unternehmen hakt, und ich skizziere Ihnen einen Plan.
- Mehr Posten, als im Angebot stehen
Die meisten Angebote beschreiben Gestaltung und Umsetzung. Texte, Rechtstexte, Datenübernahme und Weiterleitungen fehlen – und kommen später dazu.
- Der Startpreis sagt wenig
Über drei Jahre ist der laufende Teil oft so groß wie der Startpreis. Verglichen werden muss deshalb die Summe, nicht das Angebot.
- Prüfbar statt überzeugend
Ein belastbares Angebot nennt Seitenzahl, Abnahmeschritte und Eigentum an Domain und Zugängen. Alles andere ist Verhandlungsspielraum.
Woraus ein Website-Projekt besteht – und was darin meist fehlt
Sechs Bestandteile, die jedes Projekt braucht. Hinter jedem steht, was im Angebot typischerweise nicht erwähnt wird und später zum Nachtrag führt.
Konzept und Seitenstruktur
Welche Seiten Ihr Angebot braucht, wie sie heißen und was in die Navigation gehört. Fehlt dieser Schritt, entsteht eine Sammelseite für sieben Leistungen – und jede einzelne verliert in der Suche.
Gestaltung vor dem Bau
Startseite und zwei Unterseiten als Entwurf, bevor programmiert wird. Wer den Entwurf überspringt, verhandelt Gestaltungsfragen später im fertigen Code – dort ist jede Änderung teuer.
Texte
Der häufigste Nachtrag überhaupt. Am Markt kostet das Schreiben typischerweise 80 bis 200 € pro Seite. Steht im Angebot „Texte vom Kunden“, planen Sie die Abende dafür ein.
Technik, Tempo, Mobilansicht
Bilder in Zielgröße, Schriften lokal ausgeliefert, eigene Reihenfolge der Inhalte für das Smartphone. Eine verkleinerte Desktop-Ansicht ist keine mobile Website.
Rechtstexte und Barrierefreiheit
Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis müssen zu den eingebundenen Diensten passen. Ob Sie unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fallen, klärt sich vor dem Entwurf, nicht danach.
Übergabe und Weiterleitungen
Alte Adressen brauchen Weiterleitungen, sonst verlieren Sie beim Start die Sichtbarkeit. Und Sie brauchen eine Zugangsliste: Domain, Hosting, Redaktionssystem, auf Ihren Namen.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Agenturen rechnen meist einen Festpreis ab, dahinter steht eine Schätzung in Stunden. Stundensätze für Webdesign liegen am Markt häufig zwischen 60 und 120 € – unten eher Einzelpersonen mit Vorlage, oben Anbieter mit eigener Konzeptphase. Alle Zahlen sind Richtwerte aus unserem Ratgeber zu Website-Kosten und hängen ab von Seitenzahl, Textaufwand und Anbindungen an Ihre Programme.
Konzept und Seitenstruktur
Gespräch, Seitenplan, Entscheidung über Navigation und Adressen. Der kürzeste Posten mit der größten Wirkung auf alles Weitere.
Gestaltung auf Basis einer Vorlage
Ihre Farben, Ihr Logo, Ihre Fotos in einem erprobten Aufbau. Für die meisten Betriebe die vernünftige Wahl.
Individuelles Design statt Vorlage
Ein eigener Entwurf ohne Vorlage schlägt am Markt zusätzlich in dieser Spanne auf. Sinnvoll, wenn die Marke das Produkt ist.
Umsetzung von acht Seiten
Bauen, befüllen, mobil prüfen. Jede weitere Seite kostet weniger als die erste, weil der Aufbau schon steht.
Texte schreiben lassen
Der Posten, der Angebote unvergleichbar macht. Ein Angebot über 1.500 € kann fair sein, wenn Sie Texte und Bilder selbst liefern.
Hosting, Domain, Zertifikat
Für kleine Websites die übliche Spanne, für Shops deutlich mehr. Dazu kommt Pflege – wer sie weglässt, vergleicht zwei Angebote mit unterschiedlichem Inhalt.
Sechs Kriterien, nach denen Sie einen Anbieter prüfen können
Gestaltungsgeschmack ist das schwächste Kriterium: schöne Mappen haben alle. Nachprüfbar sind diese sechs Punkte – vor der Unterschrift, in einem einzigen Gespräch.
Fragt er nach Ihrem Geschäft oder nach Ihrem Geschmack?
Wer zuerst wissen will, wer bei Ihnen anfragt und wer anfragen soll, baut eine Website für Kunden. Wer mit Farbwelten anfängt, baut eine Mappe.
Steht im Angebot eine Seitenzahl?
„Website inkl. Unterseiten“ ist kein Umfang. Acht Seiten, drei Entwurfsrunden, ein Formular: Das ist einer. Ohne Zahl gibt es nach Monat zwei Streit.
Wem gehören Domain, Code und Zugänge?
Lassen Sie sich schriftlich geben, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen und Sie eine Zugangsliste erhalten. Anbieter, die Kunden über Zugänge halten, gibt es.
Wer schreibt die Texte – namentlich?
Fragen Sie, wer den Text für Ihre wichtigste Leistungsseite schreibt und nach welchem Gespräch. „Machen wir mit KI“ ist eine Antwort, aber eine, die Sie kennen sollten.
Was passiert nach dem Start?
Updates, Sicherungen, kleine Änderungen: mit welcher Reaktionszeit, zu welchem Preis, über welchen Kanal. Ohne diese Antwort ist das Projekt nach dem Livegang verwaist.
Sind alte Adressen eingeplant?
Hat Ihre Firma schon eine Website, muss jede alte Adresse ein Ziel bekommen. Kommt dieser Punkt im Angebot nicht vor, hat niemand an die Sichtbarkeit gedacht.
Was im Vertrag stehen sollte, bevor Sie unterschreiben
Vier Punkte, an denen Projekte später hängen. Sie kosten in der Verhandlung nichts und sparen im Streitfall Monate.
Abnahme in Etappen
Seitenplan, Entwurf, fertige Seite: drei Freigaben mit Datum statt einer Abnahme am Ende. Jede Etappe hat ein Ergebnis, das Sie auch ohne den Anbieter weiterverwenden können.
Zahl der Änderungsrunden
Zwei Runden auf den Entwurf, benannt im Vertrag. Ohne Grenze wird jede weitere Runde entweder zum Nachtrag oder zum Konflikt.
Ausstieg und Übergabe
Was passiert, wenn Sie wechseln wollen: welche Dateien, Zugänge und Rechte Sie erhalten und in welcher Frist. Steht das drin, brauchen Sie es meist nie.
Auftragsverarbeitung
Verarbeitet der Anbieter in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten – etwa über das Kontaktformular –, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu. Fehlt er, fehlt er Ihnen, nicht ihm.
Vier Fehler, die wir in Berliner Projekten am häufigsten sehen
Zwei Anbieter, eine Website
Gestaltung bei der Designagentur, Umsetzung bei einem Entwickler, Texte bei einer dritten Person. Sie werden zur Vermittlungsstelle, und niemand ist am Ende für das Ganze zuständig.
Ein System, das keiner pflegen kann
Eine Website auf einem Aufbau, den nur der Erbauer versteht. Sobald er nicht mehr antwortet, kostet jede Kleinigkeit eine Analyse.
Zwölf Bezirke, keine Standortangabe
Berliner Betriebe mit mehreren Standorten führen sie oft auf einer Kontaktseite zusammen. Wer in seinem Bezirk gefunden werden will, braucht pro Standort eine eigene Seite.
Relaunch ohne Weiterleitungen
Neue Website, neue Adressen, keine Weiterleitungen: Die Besucherzahl bricht in der Woche nach dem Start ein, und niemand weiß warum. Was vorher zu prüfen ist, steht in unserer Relaunch-Checkliste.
Was soll bei Ihnen entstehen?
Vier Fragen zu Projekttyp, Stand und Zeitrahmen. Danach erstellen wir Ihnen ein kostenfreies Projektkonzept mit Umfang, Vorgehen und Kosteneinschätzung.
Was möchten Sie entwickeln lassen?
Und so machen wir es: Sie sitzen in Berlin, wir führen remote
Unser Büro steht in München, der Auftraggeber in Berlin – an diesem Ablauf ändert das nichts außer dem Verkehrsmittel. Kein Pendeln, kein Reisekostenaufschlag: Sie zahlen Arbeit, nicht Anfahrt.
Erstgespräch per Video, eine Stunde
1 StundeWir sehen Ihren jetzigen Auftritt gemeinsam am Bildschirm an, Sie erzählen, wer heute anfragt. Danach wissen Sie, ob ein Relaunch reicht oder eine neue Seite der kürzere Weg ist. Kostenfrei.
Seitenplan und Entwurf
14 TageSie bekommen den Seitenplan und den Entwurf von Startseite plus zwei Unterseiten: 14 Tage bis zum ersten Entwurf. Geändert wird hier, nicht später im Code.
Bauen, Texte, Vorschau-Adresse
2–6 WochenWir setzen um und schreiben die Texte nach einem Gespräch mit der Person, die bei Ihnen verkauft. Den Stand sehen Sie jederzeit auf einer Vorschau-Adresse, offene Punkte liegen als Liste daneben.
Start, Weiterleitungen, Einweisung
Domain umstellen, alte Adressen weiterleiten, Ihr Team einweisen – per Video und mit Aufzeichnung. Danach entscheiden Sie: Betrieb bei uns oder in Ihrer Hand. Die Zugänge haben Sie in beiden Fällen.
Zwei Projekte mit Auftraggebern in Berlin
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Arbeiten Sie auch ohne Büro in Berlin?
Ja, so arbeiten wir ständig. Unser Büro steht in München, Auftraggeber sitzen in ganz Deutschland. Gestaltung, Umsetzung und Texte entstehen ohnehin am Bildschirm; der Unterschied zu einem Anbieter im Nachbarbezirk ist das Verkehrsmittel zum Termin. Auf Wunsch sehen wir uns bei uns im Büro in München.
Wie läuft die Abstimmung, wenn wir uns nicht sehen?
Ein fester Kurztermin pro Woche per Video, dazwischen alles schriftlich an einem Ort: Entwurf auf einer Vorschau-Adresse, offene Punkte als Liste, Freigaben mit Datum. Zwei Stunden gemeinsam vor dem Entwurf ersetzen zehn Nachrichten – ob dieser Bildschirm in Berlin oder in München steht, ändert daran nichts.
Was kostet eine Firmenwebsite in Berlin?
Am Markt zahlen Unternehmen für eine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten typischerweise 2.000 bis 6.000 €, für größere Auftritte mit 15 bis 30 Seiten 6.000 bis 15.000 €. Ob Ihr Angebot darin fair liegt, entscheidet, was enthalten ist: Texte, eigenes Design und Extras fehlen in diesen Spannen meist. Ihre eigene Kombination rechnen Sie mit dem Website-Kosten-Rechner durch.
Gibt es in Berlin Förderung für eine neue Website?
Förderprogramme sind Ländersache und wechseln. In Berlin ist die Investitionsbank Berlin die Stelle, bei der Sie den aktuellen Stand erfahren. Wir prüfen vor dem Angebot, ob ein Programm zu Ihrem Vorhaben passt, und sagen es Ihnen – eine Zusage über Mittel kann Ihnen kein Anbieter geben, auch wir nicht.
Wir brauchen die Website in Deutsch und Englisch. Geht das?
Ja, und es ist eine Entscheidung vor dem Entwurf, nicht danach: Jede Sprache braucht eigene Adressen, eigene Texte und eine Sprachauszeichnung, damit Suchmaschinen die Fassungen nicht als Dubletten lesen. Am Markt schlägt eine weitere Sprache ohne Übersetzung typischerweise mit 500 bis 2.500 € auf.
Unsere Website läuft auf WordPress. Übernehmen Sie sie?
In der Regel ja. Wir prüfen zuerst Aufbau, Erweiterungen und Adressen: Trägt die Grundlage, bauen wir darauf auf und übernehmen die Inhalte. Ist sie nicht zu retten, ist eine neue Seite günstiger als die Reparatur – das sagen wir im Erstgespräch und nicht im dritten Monat.
Wie lange dauert das Ganze?
14 Tage bis zum ersten Entwurf, danach zwei bis sechs Wochen bis zum Start. Die Spanne hängt an der Seitenzahl und daran, wie schnell Texte, Fotos und Freigaben von Ihnen kommen – das ist in jedem Projekt der Engpass, nicht die Umsetzung.
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