Was kostet eine Website? Preise, laufende Kosten und Angebote
Übliche Preise bei Freelancer und Agentur, laufende Kosten, kaufen oder mieten und sechs Fragen an jedes Angebot.

Inhaltsverzeichnis
- Website-Kosten auf einen Blick
- Was kostet eine Website bei einer Agentur?
- Was kostet eine Website monatlich?
- Website erstellen lassen: günstig, aber nicht billig
- Website kaufen oder mieten?
- Preise für Webdesign vergleichen: sechs Fragen an jedes Angebot
- Was eine Website bei SEODACH kostet
- Häufige Fragen
- Der nächste Schritt
Was kostet eine Website? Wer eine Website erstellen lassen will, zahlt in Deutschland typischerweise 500 bis 2.000 € für eine kleine Visitenkarte, 2.000 bis 6.000 € für eine Firmenwebsite mit fünf bis zehn Seiten und 6.000 bis 15.000 € für größere Auftritte. Dazu kommen jedes Jahr Hosting, Domain und Pflege. Der Startpreis allein sagt deshalb wenig.
In diesem Ratgeber zerlegen wir die Kosten: welche Spannen bei Freelancern und Agenturen üblich sind, was eine Website monatlich kostet, wo Sparen sinnvoll ist und wie Sie Angebote vergleichen. Alle Beträge sind Richtwerte, netto, wie sie in Angeboten und Marktübersichten typischerweise genannt werden. Ihre eigene Kombination rechnen Sie mit dem Website-Kosten-Rechner in zwei Minuten durch.
Website-Kosten auf einen Blick
Die Art der Website bestimmt den Grundpreis. Die untere Grenze entspricht eher einem Freelancer mit Vorlage, die obere einer Agentur mit Konzeptphase.
| Art der Website | Umfang | Typische Kosten, einmalig |
|---|---|---|
| Visitenkarte | 1–3 Seiten: wer Sie sind, was Sie anbieten, Kontakt | 500–2.000 € |
| Firmenwebsite | 5–10 Seiten: Leistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt | 2.000–6.000 € |
| Größere Website | 15–30 Seiten: viele Leistungen, Standorte oder Zielgruppen | 6.000–15.000 € |
| Online-Shop | Produkte, Warenkorb, Bezahlung und Versand | 5.000–20.000 € |
Was in diesen Spannen meist noch fehlt, sind Texte, ein eigenes Design und Extras. Texte schreiben lassen kostet typischerweise 80 bis 200 € pro Seite, ein individuelles Design statt einer angepassten Vorlage 1.000 bis 4.000 € zusätzlich. Ein Angebot über 1.500 € für eine Firmenwebsite kann also fair sein, wenn Sie Texte und Bilder selbst liefern, und knapp kalkuliert, wenn es beides enthalten soll.
Was kostet eine Website bei einer Agentur?
Agenturen rechnen meist ein Projekt zum Festpreis ab, dahinter steht aber eine Schätzung in Stunden. Stundensätze für Webdesign liegen häufig zwischen 60 und 120 €, bei Freelancern eher im unteren Bereich, bei Agenturen mit Projektleitung, Design und Entwicklung im oberen. Ein Rechenbeispiel mit 80 € pro Stunde:
- Konzept und Seitenstruktur: 6 Stunden
- Design auf Basis einer Vorlage: 10 Stunden
- Umsetzung von acht Seiten, mobil getestet: 16 Stunden
- Kontaktformular, Rechtstexte einbinden, Livegang: 6 Stunden
Das ergibt 38 Stunden oder rund 3.000 €, ohne Texte und ohne Fotos. Werden die Texte mitgeschrieben und das Design individuell entworfen, landet dieselbe Website schnell bei 5.000 bis 6.000 €. Was eine Agentur grundsätzlich leistet und wie sie sich vom Baukasten unterscheidet, vergleicht unser Beitrag Baukasten, Agentur oder Abo.
Extras, die den Preis erhöhen
Jedes Extra wird bei Agenturen und Freelancern meist einzeln berechnet. Typische Spannen:
| Extra | Typischer Aufpreis |
|---|---|
| Kontaktformular bis Terminbuchung mit Kalender | 200–800 € |
| Blog oder News-Bereich | 300–1.200 € |
| SEO-Grundoptimierung, einmalig | 300–1.500 € |
| Weitere Sprache, ohne Übersetzung | 500–2.500 € |
| Barrierefreiheit nach BFSG | 500–2.500 € |
Ob Ihre Website unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt, klärt unser Beitrag zur barrierefreien Website. Für Funktionen wie Kundenkonten, Kalkulatoren oder eine Anbindung an Ihre Warenwirtschaft ist eine reine Website ohnehin der falsche Rahmen. Das ist eine Web-Anwendung mit eigenem Projektpreis.
Was kostet eine Website monatlich?
Nach dem Start fallen jedes Jahr Kosten an, ob Sie eine Website kaufen oder nicht. Wer sie in der Kalkulation weglässt, vergleicht Äpfel mit Birnen.
- Hosting, Domain und SSL-Zertifikat: für kleine Websites typischerweise 60 bis 300 € im Jahr, für Shops deutlich mehr.
- Wartung: Updates, Sicherungen und kleine Änderungen über einen Wartungsvertrag, üblich sind 50 bis 200 € im Monat. Größere Änderungen werden oft extra berechnet.
- Rechtstexte: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner müssen zur Seite passen. Ändert sich ein eingebundener Dienst, muss auch der Text angepasst werden. Was dazugehört, steht in den Pflichtangaben für Websites im Handwerk.
- Eigene Zeit: Pflegen Sie die Seite selbst, kostet das kein Geld, aber Abende. Viele Websites veralten genau an dieser Stelle.
Über drei Jahre gerechnet ist der laufende Teil oft so groß wie der Startpreis. Eine Firmenwebsite für 4.000 € mit Wartungsvertrag über 100 € im Monat und 150 € Hosting im Jahr kostet nach 36 Monaten rund 8.050 €. Spätestens dann steht bei vielen Seiten ein Relaunch an. Wie Sie ihn ohne Ranking-Verlust planen, zeigt die Relaunch-Checkliste.
Website erstellen lassen: günstig, aber nicht billig
Eine günstige Website ist kein Fehler. Teuer wird es, wenn an der falschen Stelle gespart wird. Diese Posten lassen sich gut reduzieren:
- Vorlage statt individuelles Design: Für die meisten Betriebe reicht eine gut angepasste Vorlage mit Ihren Farben, Ihrem Logo und eigenen Fotos.
- Klein starten: Leistungen, Referenzen, Kontakt. Erweitern, wenn Sie sehen, welche Seite angefragt wird.
- Eigene Fotos: Gute Handyfotos von echten Aufträgen wirken stärker als Bilder aus einer Datenbank und kosten nichts.
An diesen Stellen kostet Sparen später mehr:
- Texte: Eine Seite ohne klare Beschreibung Ihrer Leistungen wird weder gefunden noch angefragt.
- Darstellung auf dem Smartphone: Die meisten Besucher kommen vom Handy. Eine Seite, die dort hakt, verliert sie in Sekunden.
- Eigentum an Domain und Zugängen: Läuft die Domain auf den Dienstleister, wird jeder Wechsel kompliziert.
- Pflege nach dem Start: Eine Seite, die niemand aktualisiert, verliert Vertrauen bei Besuchern und Sichtbarkeit bei Google.
Ein Homepage-Baukasten ist der günstigste Weg für den Geldbeutel: Die Anbieter verlangen typischerweise zwischen etwa 10 und 40 € im Monat. Design, Texte, Rechtstexte und jede Änderung liegen dann aber bei Ihnen. Was ein Baukasten kann und wo seine Grenzen liegen, erklärt das Lexikon unter Homepage-Baukasten.
Website kaufen oder mieten?
Neben Baukasten und Projekt gibt es ein drittes Modell: die Website im Abo, auch Website mieten genannt. Sie zahlen keinen Projektpreis, sondern einen festen Monatsbetrag, in dem Aufbau, Hosting, Pflege und Änderungen enthalten sind.
| Website kaufen | Website mieten | |
|---|---|---|
| Start | Projektpreis, oft mit Anzahlung | keine oder geringe Einrichtungskosten |
| Laufend | Hosting, Domain, Wartung einzeln | ein fester Monatsbetrag |
| Änderungen | meist als Einzelauftrag | je nach Anbieter enthalten |
| Besondere Funktionen | frei planbar | begrenzt auf das, was das Modell vorsieht |
| Passt zu | besonderen Anforderungen, eigener Technik im Haus | klassischem Firmenauftritt ohne eigene Webbetreuung |
Prüfen Sie bei einem Mietmodell drei Dinge: Wem gehört die Domain? Wie lang sind Laufzeit und Kündigungsfrist? Und was genau zählt als Änderung? Seriöse Anbieter beantworten alle drei schriftlich, bevor der Vertrag beginnt. Wie das bei uns geregelt ist, steht unter Website mieten.
Preise für Webdesign vergleichen: sechs Fragen an jedes Angebot
- Welche Seiten werden gebaut? Lassen Sie sich die Seiten einzeln nennen und fragen Sie, was eine zusätzliche Seite kostet.
- Wer schreibt die Texte? Fehlen sie im Angebot, rechnen Sie 80 bis 200 € pro Seite oder Ihre eigene Zeit dazu.
- Was ist nach dem Livegang enthalten? Hosting, Updates, Sicherungen, Änderungen: einzeln oder pauschal?
- Wem gehören Domain, Zugänge und Inhalte? Sie sollten auf Ihr Unternehmen laufen.
- Wie wird abgerechnet? Festpreis für einen festen Umfang oder nach Aufwand? Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
- Was kostet die Website über drei Jahre? Erst Startpreis plus laufende Kosten macht Angebote vergleichbar.
Wer nach dem Start auch gefunden werden will, sollte die Kosten für Suchmaschinenoptimierung getrennt betrachten. Was dabei üblich ist, steht im Ratgeber Was kostet eine SEO-Agentur?.
Was eine Website bei SEODACH kostet
Für den klassischen Firmenauftritt kleiner Betriebe bieten wir die Website im Abo an: 59 € im Monat zzgl. MwSt., keine Einrichtungsgebühr. Enthalten sind Website für alle Bildschirmgrößen, Hosting in Deutschland, SSL, Updates und Sicherungen, Impressum, Datenschutz und Cookie-Banner, eine E-Mail-Adresse mit eigener Domain und unbegrenzte Änderungen per Nachricht. Wenn Sie kein Material haben, schreiben wir die Texte auf Grundlage eines Gesprächs. Die Domain gehört Ihnen, Laufzeit und Kündigungsfrist stehen vor Vertragsbeginn schriftlich im Angebot.
Online ist die Seite üblicherweise in 1 bis 2 Wochen, mit fertigen Unterlagen in 3 Tagen. Für Handwerksbetriebe gibt es eigene Seiten je Gewerk unter Website für Handwerker; wie sich der Preis dort zusammensetzt, erklärt der Beitrag Was kostet eine Webseite für Handwerker?.
Brauchen Sie mehr als einen Firmenauftritt, etwa einen Kundenbereich, einen Kalkulator oder eine Anbindung an Ihre Software, bauen wir eine eigene Web-Anwendung zum Festpreis nach Analyse. Alle Preise und Modelle stehen auf unserer Preisseite.
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Homepage für ein kleines Unternehmen?
Eine Visitenkarte mit ein bis drei Seiten kostet bei Freelancern und Agenturen typischerweise 500 bis 2.000 € einmalig, dazu 60 bis 300 € im Jahr für Hosting und Domain. Im Baukasten zahlen Sie weniger Geld, aber mit eigener Arbeitszeit.
Was kostet eine Website monatlich?
Hosting und Domain liegen für kleine Seiten bei wenigen Euro bis rund 25 € im Monat. Mit Wartungsvertrag kommen typischerweise 50 bis 200 € dazu. Im Abo-Modell sind diese Posten in einem festen Monatsbetrag enthalten, bei uns 59 € zzgl. MwSt.
Ist eine Website von einer Agentur teurer als vom Freelancer?
Meist ja, weil mehr Personen beteiligt sind: Projektleitung, Design, Entwicklung, oft auch Text. Dafür gibt es eine Vertretung, wenn jemand ausfällt. Für eine kleine Website ist ein guter Freelancer oft ausreichend, für größere Projekte mit vielen Beteiligten eher eine Agentur.
Kann ich eine Website günstig selbst erstellen?
Ja, mit einem Baukasten. Rechnen Sie aber ehrlich mit Ihrer Zeit für Texte, Bilder, Rechtstexte und Pflege. Für viele Betriebe ist das der teuerste Posten, nur steht er auf keiner Rechnung.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Eine kleine Firmenwebsite ist bei guter Vorbereitung in wenigen Wochen online. Größere Projekte mit Konzeptphase und individuellem Design dauern oft zwei bis drei Monate. Den größten Einfluss haben meist die Inhalte: Texte und Fotos, die noch fehlen, verzögern jeden Zeitplan.
Der nächste Schritt
Sie haben ein Angebot vorliegen und wollen wissen, ob es fair ist, oder Sie suchen den passenden Weg für Ihren Betrieb? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch. Wir sagen Ihnen auch, wenn ein anderes Modell als unseres besser passt.
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