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Was ist ein ausgehender Link?

Ausgehende Links einfach erklärt: wann Verweise auf fremde Websites Ihren Inhalten nützen, wie Sie sie kennzeichnen und welche Fehler Sie vermeiden.

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LinksWie Links Seiten verbinden
Ihre WebsiteBacklinkAusgehender LinkDeep LinkdofollownofollowDomain Rating
Einordnung: ausgehender Link — im Schema „Ausgehender Link“. Schema zur Einordnung, keine Messwerte.
Inhaltsverzeichnis
Passende LeistungSEO-BetreuungInterne Verlinkung und Linkprofil prüfen.

Ein ausgehender Link (englisch: Outbound Link) ist ein Verweis auf Ihrer Website, der auf eine andere Domain führt, etwa auf ein Gesetz, eine Norm, einen Hersteller oder eine Studie. Er hilft Besuchern, Aussagen nachzuprüfen und weiterzulesen, und zeigt Suchmaschinen, in welchem fachlichen Zusammenhang Ihre Inhalte stehen.

Viele Unternehmen scheuen ausgehende Links, weil sie fürchten, Besucher oder „Linkkraft“ zu verlieren. Dieser Artikel erklärt, warum diese Sorge meist unbegründet ist, wie Sie Links richtig kennzeichnen und wann ein Verweis nach außen schadet.

Was ein ausgehender Link ist

Aus Sicht Ihrer Website gibt es drei Arten von Links:

  • Interne Links verbinden Seiten Ihrer eigenen Domain, etwa vom Blogartikel zur Leistungsseite.
  • Ausgehende Links führen von Ihrer Website auf eine fremde Domain.
  • Eingehende Links, auch Backlinks genannt, führen von fremden Websites auf Ihre.

Ein ausgehender Link auf Ihrer Seite ist also für die verlinkte Website ein eingehender Link. Der Begriff externer Link wird oft gleichbedeutend verwendet, meint aber manchmal beide Richtungen.

  • Glaubwürdigkeit: Wer bei einer Aussage zur Aufbewahrungspflicht auf den Gesetzestext verweist, zeigt, dass er nicht nur behauptet. Das stärkt das Vertrauen der Leser.
  • Nutzen für Besucher: Ein Datenblatt beim Hersteller, ein Förderprogramm beim Ministerium oder ein Formular bei der Behörde erspart Ihren Lesern die Suche.
  • Thematischer Kontext: Verweise auf passende Fachquellen helfen Suchmaschinen und KI-Systemen, Ihren Text einzuordnen.
  • Transparenz: Zahlen, Normen und Zitate mit Quelle entsprechen dem, was Google unter vertrauenswürdigen Inhalten versteht.

Einen direkten Rankingvorteil garantiert ein ausgehender Link nicht. Sein Wert liegt darin, dass er Ihre Inhalte besser und überprüfbarer macht. Das gilt auch für KI-gestützte Suchantworten: Systeme, die Quellen zusammenfassen, bevorzugen Texte, deren Aussagen sich belegen lassen.

Kennzeichnung mit rel-Attributen

Mit dem Attribut rel teilen Sie Suchmaschinen mit, welche Art von Verweis vorliegt:

AttributBedeutungTypischer Einsatz
ohne Attributnormaler redaktioneller VerweisQuellen, Normen, Partner, die Sie empfehlen
rel="sponsored"bezahlter oder gesponserter LinkWerbung, Affiliate-Links, bezahlte Kooperationen
rel="ugc"von Nutzern erstellter InhaltKommentare, Forenbeiträge
rel="nofollow"keine EmpfehlungLinks, für die Sie nicht bürgen wollen

Google behandelt diese Angaben als Hinweise. Bezahlte Links ohne Kennzeichnung verstoßen gegen die Richtlinien. Details finden Sie unter Nofollow-Link. Öffnen Sie Links in einem neuen Tab, ergänzen Sie aus Sicherheitsgründen rel="noopener"; aktuelle Browser setzen das meist automatisch.

Gute Praxis für ausgehende Links

  • Auf Primärquellen verweisen: Gesetz statt Zusammenfassung, Hersteller statt Händler, Studie statt Pressemeldung darüber.
  • Aussagekräftiger Linktext: „Verordnung zur E-Rechnung beim Bundesfinanzministerium“ statt „hier klicken“.
  • Sparsam und gezielt: Ein Link dort, wo Leser ihn brauchen, nicht als Liste am Seitenende.
  • Regelmäßig prüfen: Fremde Seiten ändern ihre Adressen. Tote Links, sogenannte Broken Links, frustrieren Leser.
  • Keine Konkurrenz verlinken müssen: Für Fachquellen gibt es fast immer neutrale Alternativen wie Verbände oder Behörden.

Beispiele aus dem Mittelstand

  • Elektrofachbetrieb: Ein Ratgeber zur Wallbox verlinkt das Förderprogramm des Landes und die Anmeldeseite des Netzbetreibers. Leser kommen wieder, weil der Artikel ihnen Arbeit abnimmt.
  • Softwarehaus: Ein Fachartikel zur XRechnung verweist auf die offizielle Standardbeschreibung. Das zeigt, dass die Aussagen auf dem aktuellen Stand beruhen.
  • Maschinenbauer: Produktseiten verlinken die Konformitätserklärung und die zugrunde liegende Norm beim Normungsinstitut.
  • Veranstaltungsagentur: Eine Seite zu Firmenevents verweist auf die Location-Partner, die dort ausdrücklich empfohlen werden.

Häufige Fehler

  • Gar keine Quellen: Texte mit Zahlen und Rechtsaussagen ohne Beleg wirken beliebig.
  • Bezahlte Links ohne Kennzeichnung: Wer gegen Geld verlinkt, muss das mit sponsored oder nofollow markieren.
  • Alles auf nofollow setzen: Manche Systeme kennzeichnen pauschal jeden ausgehenden Link. Das ist unnötig und nimmt redaktionellen Empfehlungen ihre Aussage.
  • Links auf fragwürdige Seiten: Verweise auf Seiten mit Schadsoftware oder zweifelhaftem Inhalt fallen auf Sie zurück.
  • Veraltete Ziele: Ein Link auf eine abgelaufene Förderrichtlinie führt Leser in die Irre.

In der Praxis: Quellen, die Ihre Aussagen stützen

Wie viele ausgehende Links sinnvoll sind und wohin sie zeigen sollten, entscheiden wir gemeinsam mit Ihrem Fachteam. In der SEO-Betreuung prüfen wir bestehende Seiten auf tote, falsch gekennzeichnete oder fehlende Verweise. Bei neuen Fachartikeln aus unserer Leistung Inhalte und Übersetzung gehören Primärquellen von Anfang an dazu, damit Leser und Suchmaschinen Ihre Aussagen nachvollziehen können.

Häufige Fragen

Schaden ausgehende Links meinem Ranking?

Nein, nicht wenn sie redaktionell begründet sind und auf seriöse Quellen führen. Probleme entstehen durch ungekennzeichnete bezahlte Links oder Verweise auf fragwürdige Seiten.

Sollten externe Links in einem neuen Tab öffnen?

Das ist eine Frage der Nutzerführung, nicht des Rankings. Viele Unternehmen öffnen externe Links in einem neuen Tab, damit Leser leicht zurückfinden. Beides ist zulässig.

Wie viele ausgehende Links sind zu viele?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Jeder Link sollte dem Leser helfen. Wirkt ein Absatz wie eine Linksammlung, sind es meist zu viele.

Darf ich auf Kunden und Partner verlinken?

Ja. Ein Verweis auf die Website eines Referenzkunden oder eines Herstellers, dessen Produkte Sie verbauen, ist ein normaler redaktioneller Link. Gibt es dafür eine Gegenleistung, etwa Geld oder einen Rabatt, kennzeichnen Sie ihn mit rel="sponsored". Holen Sie bei Kunden vorher das Einverständnis ein, genannt zu werden.

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